Grüne Neukölln werben für einen Jahreswechsel ohne Böller

Deutschlandweit entscheiden sich immer mehr Städte und Kommunen dafür, privates Feuerwerk im Innenstadtbereich auch zum Jahreswechsel nicht zuzulassen. Die grüne Fraktion in der Neuköllner Bezirksverordnetenversammlung (BVV) begrüßt diese Entwicklung und setzt sich weiterhin für einen Jahreswechsel ohne giftige und gefährliche Pyrotechnik ein. Feuerwerk gehört in die Hände von Profis und sollte an zentralen und abgesicherten Plätzen stattfinden, damit sich alle ohne Gefahr daran erfreuen können.

Christian Hoffmann, Mitglied der Neuköllner BVV-Fraktion von Bündnis 90/Die Grünen, erklärt hierzu: "Jahr für Jahr gibt es betroffene Worte im Nachgang zu Silvester. Viele Menschen verurteilen die missbräuchliche Verwendung von Feuerwerk, die teils schwer Verletzten, die Sachschäden und die Umweltverschmutzung, die jedes Jahr zurückbleiben. Eine wachsende Mehrheit von Bürger*innen fordert ein konsequentes Handeln im Interesse der Gesundheit und Sicherheit."

Das Musikhaus Bading, welches an Silvester 2017/18 mithilfe von Feuerwerkskörpern mutwillig in Brand gesetzt worden ist, hat berlinweit Solidarität erfahren und die Debatte um eine Einschränkung von privatem Feuerwerk neu belebt. Deshalb hat die Fraktion am 24.1.2018 in einem Antrag gefordert, den Verkauf von Feuerwerk aus bezirkseigenen Immobilien zu verbietet und auf Landesebene eine Lösung für eine wirksame Einschränkung von Feuerwerk zu finden. Der grüne Kreisverband Reinickendorf informiert hier über die gesundheitlichen Gefahren von Feuerwerk. Weitere Informationen über die negativen Auswirkungen auf Mensch und Umwelt hat das Umweltbundesamt hier zusammengetragen.

Bündnis 90/Die Grünen Neukölln danken schon heute allen Einsatzkräften von Feuerwehr und Rettungsdiensten, für ihren Einsatz und wünschen ihnen, dass sie dabei in diesem Jahr nicht wieder sinnlos gefährdet werden.