Im Laufe meines Masterstudiums der Sozialwissenschaften bin ich im Februar 2010 nach Neukölln gezogen. Um von Beginn an in meiner Nachbarschaft anzukommen, begann ich regelmäßig zu den Treffen der Neuköllner Grünen zu gehen. Mir war schnell klar, dass Neukölln bei Weitem keine „Problemgegend“ ist, wie in der öffentlichen Darstellung allzu gerne propagiert wird. Ganz im Gegenteil steht unser Bezirk, vielleicht mehr als andere, vor großen Chancen.
Mit dem neuen Flughafen vor der Tür, der wiedergewonnenen Natur auf dem Tempelhofer Feld und einer einhergehenden Anziehungskraft Neuköllns für kaufkräftige Investoren müssen Konzepte umgesetzt werden, die nicht kurzfristige Gewinne, sondern nachhaltige Lebensqualität ermöglichen. Hierzu zähle ich insbesondere den Ausbau von Grünflächen anstatt einer weiteren wohnlichen Verdichtung und die Verbesserung der Infrastruktur für nichtmotorisierte Verkehrsteilnehmer.
Unser größtes Kapital, die kulturelle Vielfalt, erfordert überdies einen aufrichtigen, gleichberechtigten und von allen Seiten verständniswilligen Dialog, um den Bedürfnissen aller Einwohnerinnen und Einwohner Rechnung zu tragen. Dies kann nur gelingen, wenn jeder und jede, unabhängig des finanziellen oder kulturellen Hintergrunds, die Möglichkeit hat, sich einzubringen. Ich möchte für die Förderung eines offenen Dialogs einstehen und gemeinsam mit den Neuköllner Nachbarinnen und Nachbarn die Herausforderungen der nächsten Jahre anpacken.

Mi, 16 Mai 2012 11:31:48 +0200
unser offener Brief zur "Manege" http://t.co/geTVsQiI http://t.co/8F6D7IMA
Di, 15 Mai 2012 10:23:58 +0200
Heute Abend laden wir wieder ab 18 Uhr zum Neuentreffen in die Geschäftsstelle. Danach (19 Uhr) gehts in der... http://t.co/dlDUUtDJ
Di, 08 Mai 2012 19:25:38 +0200
Susanna Kahlefeld zum... http://t.co/wCKk9XyF
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