Martin Grafe

Direktkandidat für Wahlkreis 4

Liebe Neuköllnerinnen und Neuköllner,

ich bin in diesem Bezirk aufgewachsen, hier zur Schule gegangen und lebe jetzt mit meiner Familie im Ortsteil Britz-Süd. Die vielfältigen Probleme Neuköllns sind mir deshalb sehr bekannt. Dies ist auch der Grund, warum ich als Direktkandidat für die Abgeordnetenhauswahl 2011 antrete. Denn nur wer seinen Bezirk kennt, kann seine Interessen auch auf der Landesebene vertreten.

Wichtig ist für mich, immer ein offenes Ohr für die Probleme der Menschen vor Ort zu haben. Denn Politik kann nur mit den Bürgerinnen und Bürgern funktionieren. Eine Politik ohne Dialog mit den Betroffenen ist nicht zukunftsweisend, führt zu Problemen und stärkt die Politikverdrossenheit. Beispiele hierfür sind unter anderem die durch den rot-roten Senat durchgeführte Schulreform, unsinnige verkehrspolitische Planungen (A100, U55) und undurchsichtige Verfahren (Berliner Wasserverträge).


Meine Schwerpunkte liegen in der Bildungs- und Europapolitik.

Bildung baut Brücken und öffnet Perspektiven für die Zukunft. Leider gilt in unserem Bildungssystem immer noch: Nur, wer bereits zu Anfang optimal gefördert wird, hat die Chance erfolgreich die Schule abzuschließen und beruflich Auswahlmöglichkeiten zu haben. Höher, schneller, weiter – dieses Motto gilt nicht nur im Berufsleben, sondern immer mehr auch in Klassenzimmern und Kindergärten. Das bedeutet, dass Kinder bereits früh einem enormen Leistungsdruck ausgesetzt sind. Gut gemeinte Schulreformen verstärken diese Dynamik sogar noch. Dabei sollten die frühen Förderjahre den Grundstein dafür legen, dass Persönlichkeitsentwicklung und Lernen Spaß machen. Jedes Kind hat seinen eigenen Weg und sein eigenes Tempo. Kinder fördern, statt sie zu überfordern – dafür setze ich mich ein!

Europa: Im Programm „Soziale Stadt“ wurden die Mittel auf Bundesebene drastisch gekürzt und sollen nun durch den Landeshaushalt ausgeglichen werden. Ohne diese Mittel würde es die vorhandene soziale Infrastruktur an vielen Orten nicht geben und Neukölln wäre um viele attraktive Angebote, z.B. für Kinder und Jugendliche ärmer. Deshalb müssen die Möglichkeiten im Bereich der EU-Förderungen ausgeschöpft werden. Für Neukölln.

Jahrgang 1978, Diplom-Sozialwissenschaftler

Kontakt:

e-mail: martin.grafe(at)gruene-neukoelln.de

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