Direktkandidatin für Wahlkreis 2
Als promovierte Philosophin arbeite ich seit vielen Jahren im Bildungsbereich. Zunächst unterrichtete ich an der Universität, seit Jahren gebe ich Deutschunterricht für Frauen, Aussiedler_innen, Analphabet_innen etc. und organisiere ehrenamtlich Veranstaltungen zu Integrationsthemen. Bei meiner Arbeit merke ich jeden Tag: Aufstieg und Integration durch Bildung und Arbeit sind in Deutschland generell und in Berlin besonders schwer. Viele Migrant_innen müssen weit unter ihrer Qualifikation arbeiten, viele scheitern an unserem Bildungssystem und seit Jahren wandern gut qualifizierte Migrant_innen ab.
Integration bedeutet für mich die gleichberechtigte Teilhabe aller, der Neu- und der Altberliner_innen, in allen gesellschaftlichen Bereichen. Meine Schwerpunkte liegen auf den Themen...
...Bildung und Arbeit:
Wir wollen ein Anerkennungszentrum für ausländische Abschlüsse, das Unterstützung bietet bei den komplizierten Anerkennungsverfahren, und die rechtlichen Rahmenbedingungen für Anschlussqualifikationen schaffen. Anonymisierte Bewerbungen sollen bei öffentlichen Stellen und Unternehmen mit Landesbeteiligung Standard werden. Die Abwanderung von qualifizierten Menschen muss gestoppt werden, u.a. durch die Stärkung der Antidiskriminierungsstelle des Landes. Statt soziale Probleme zu ethnisieren, gehen wir Grünen die Probleme an, die den sozialen Aufstieg blockieren und Chancengleichheit verhindern.
...politische Mitbestimmung:
Wir setzen uns ein für eine Änderung der Berliner Verfassung, um auf Bezirksebene ein Wahlrecht auch ohne deutschen Pass zu ermöglichen. Alle Verwaltungen und öffentlichen Unternehmen sollen Diversity-Beauftragte erhalten und die Ausländerbehörde muss kundenfreundlicher werden und Aussenstellen bekommen, so dass auch Ausländer_innen ihre Belange wohnortnah regeln können.
... humanitäre Asyl- und Flüchtlingspolitik:
Wir wollen ein reguläres, standardisiertes Programm zur Neuansiedlung von Flüchtlingen, denn Schutzbedürftige, die sich in ausweglosen Situationen befinden, müssen eine Lebensperspektive erhalten. Berlin braucht ein Konzept zur gesundheitlichen Versorgung für Illegalisierte und alle Kinder müssen das Recht auf Schulbesuch haben - unabhängig vom Aufenthaltsstatus.
Die Weltoffenheit des Berliner Senats steht nur auf dem Papier. Das zu ändern – dafür setze ich mich ein.

Jahrgang 1964, Lehrerin für Deutsch als Fremdsprache
Kontakt:
e-mail: susanna.kahlefeld(at)gruene-neukoelln.de
mobil: 01525 / 785 06 80
Mi, 16 Mai 2012 11:31:48 +0200
unser offener Brief zur "Manege" http://t.co/geTVsQiI http://t.co/8F6D7IMA
Di, 15 Mai 2012 10:23:58 +0200
Heute Abend laden wir wieder ab 18 Uhr zum Neuentreffen in die Geschäftsstelle. Danach (19 Uhr) gehts in der... http://t.co/dlDUUtDJ
Di, 08 Mai 2012 19:25:38 +0200
Susanna Kahlefeld zum... http://t.co/wCKk9XyF
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