Das war die Wahl 2016

Am 18. September 2016 haben die Bürger*innen in ganz Berlin gewählt!

Auf Bezirksebene konnten die Neuköllner Grünen im Vergleich zur Wahl vor fünf Jahren mit 14,9 Prozent noch einmal zulegen (+1,4 Prozent). Künftig werden Bündnis 90/Die Grünen damit neun statt acht Bezirksverordnete in der Neuköllner BVV stellen. Der bisherige stellvertretende Fraktionsvorsitzende Jochen Biedermann wurde zum Stadtrat für Stadtentwicklung, Soziales und Bürgerdienste gewählt. Am 24. Oktober haben Grüne und SPD außerdem eine Zählgemeinschaftsvereinbarung unterzeichnet und damit den Weg für eine Rot-Grüne Zusammenarbeit in dieser Wahlperiode geebnet. Die gesamte Vereinbarungen "Sozial. Weltoffen. Innovativ. 150 Entscheidungen für Neukölln" gibt es hier als PDF zum Download.

Der Blick auf die Ergebnisse zum Abgeordnetenhaus zeigt: Die Grünen sind mit Abstand stärkste Kraft im Neuköllner Norden. In Wahlkreis 1 hat Anja Kofbinger ihr Direktmandat mit starken 31,8 Prozent klar verteidigt. Gleiches gilt für Susanna Kahlefeld, die mit 30,1 Prozent ihren Wahlkreis erneut sehr klar direkt gewonnen hat. Im Wahlkreis 3 liegt Georg Kössler mit 21,7 Prozent auf Platz zwei. Er zieht über die Landesliste ins Abgeordnetenhaus ein.

Wir bedanken uns bei allen Helfer*innen für die großartige Unterstützung im Wahlkampf und bei allen Wähler*innen für das Vertrauen in unsere Arbeit!

Unser Wahlprogramm für 2016

Auf dieser Seite findest du unser kommunales Wahlprogramm "Wir wollen mehr – gerecht miteinander grün" für die Wahlen zur Bezirksverordnetenversammlung am 18. September 2016.

Du kannst das Programm online lesen und hier als PDF-Dokument herunterladen.

Präambel

Liebe Neuköllner*innen,

am 18. September 2016 bewerben wir Grüne uns bei den Wahlen zur Neuköllner Bezirksverordnetenversammlung und hoffen auf Ihre Stimme und Unterstützung.

In den vergangenen Jahren hat sich unser Bezirk rasend schnell gewandelt. Dieser Wandel bringt nicht nur neue Herausforderungen mit sich, sondern bietet auch große Chancen. Mehr denn je steht Neukölln für Weltoffenheit, Vielfalt und Innovation. Wir freuen uns über die vielen Menschen, die zu uns kommen und das Bild des Bezirks verändern. Sie alle sind eine Bereicherung für ein buntes und lebendiges Miteinander.

Wir sind froh über eine starke Zivilgesellschaft, die sich in allen Kiezen engagiert: Neuköllner*innen heißen geflüchtete Menschen willkommen, stellen sich Nazis und rechtem Denken entgegen und treten ein für Milieuschutz und Fahrradstraßen, für mehr Bäume, mehr Grün und bessere Schulen. Sie alle wissen und beweisen jeden Tag, dass Neukölln viel mehr ist als ein sozialer Brennpunkt. Wir freuen uns darüber, dass sich immer mehr kleine Unternehmen ansiedeln, dass die queere Szene in Neukölln wächst und dass viele Menschen mit Migrationshintergrund den Bezirk mitgestalten.

Mit ihnen gemeinsam wollen wir den Wandel in unserem Bezirk gestalten und so ein Neukölln schaffen, in dem alle gleichermaßen zuhause sind und gut leben können. Alteingesessene, die schon seit vielen Jahren in Neukölln wohnen, sollen sich hier genauso wohlfühlen wie Zugezogene, die neu zu uns kommen. Wir wollen das erhalten, was unseren Bezirk so liebenswert macht: die soziale Durchmischung, das selbstverständliche Miteinander verschiedener Lebenskonzepte und kleinteilige, dezentrale Strukturen aus Wohnen, Einkaufen, Arbeiten und freien Grünflächen. Das passiert nicht von allein – sondern nur mit einer Politik, die dieser Entwicklung Regeln und Rahmen setzt.

Wir Grüne wollen ein Neukölln, in dem niemand ausgegrenzt wird. Wir wollen ein solidarisches und buntes Neukölln (Kapitel I)! Deswegen machen wir uns stark für die Schwächeren in unserem Bezirk. Wir kämpfen für ein Neukölln, in dem Menschen nicht mehr zum Spielball von Investor*innen werden und in ihren Wohnungen und Kiezen bleiben können. Ein Neukölln mit weit offenen Türen für Geflüchtete und ein Neukölln, in dem die verschiedenen Kulturen zusammenleben und sich gegenseitig bereichern.

Wir machen Politik für ein ökologisches, ein grüneres und ein gesundes Neukölln (Kapitel II). Wir wollen Platz schaffen für Fußgänger*innen, Fahrräder und Busse. Unser Ziel ist ein Neukölln, in dem gutes, gesundes Leben möglich ist, weil es ausreichend öffentliche Grünflächen, weniger Lärm- und Feinstaubbelastung gibt und der Bezirk endlich ein Klimaschutzkonzept vorlegt.

Und wir sind überzeugt, dass ein Neukölln möglich ist, in dem Neuköllner*innen nicht gegen Blockaden und Hürden ankämpfen müssen, sondern ihnen Chancen und Möglichkeiten offenstehen (Kapitel III). Dazu brauchen wir Schulen, in denen Kinder nicht mehr aussortiert werden, Jobcenter, die neue Wege in Arbeit eröffnen und neue Entfaltungsmöglichkeiten für Frauen, queere Menschen und Senior*innen.

Seit über 35 Jahren machen wir Politik in Neukölln. Wir konnten in dieser Zeit nicht alles umsetzen, was wir uns gewünscht hätten. Aber wir haben viel bewegt – in kleinen Schritten und oft gegen große Widerstände. Für die kommenden fünf Jahre haben wir viel vor. Mit Elan, Mut und neuen Ideen wollen wir gemeinsam mit allen Neuköllner*innen unsere Vision für den Bezirk umsetzen. Wenn Sie mehr dazu wissen möchten, sprechen Sie uns gerne an. Über Ihre Unterstützung am 18. September 2016 würden wir uns freuen.

Ihre Neuköllner Grünen

Unsere Grünen Schlüsselprojekte

Mietpreisentwicklung in Neukölln durch ein Milieuschutzgebiet bis zum Teltowkanal eindämmen!

Wir wollen die bezirklichen Möglichkeiten gegen rasant steigende Mietpreise nutzen und uns für die Ausweitung von Milieuschutzgebieten starkmachen. Der jahrelange Druck auf die SPD und CDU muss trotz erster Erfolge aufrechterhalten werden, um in möglichst vielen betroffenen Gegenden zum Erhalt von bezahlbarem Wohnraum beizutragen.

Wohnungsnot und Obdachlosigkeit durch mehr Spielraum bei der Mietkostenübernahme bekämpfen!

Immer mehr Neuköllner*innen geraten in Wohnungsnot. Wir wollen Menschen aus der Mietschuldenfalle befreien und eine Offensive gegen Zwangsräumungen starten. Dazu müssen die Spielräume bei der Übernahme von Kosten der Unterkunft voll ausgeschöpft und Mietschulden viel häufiger vom Jobcenter übernommen werden.

Durch ein Willkommenszentrum im Bezirksamt einen guten Start in Neukölln ermöglichen!

Dank der Europäischen Freizügigkeit kommen Menschen aus ganz Europa zu uns. Wir wollen durch eine Anlaufstelle die Hürden für die Ankommenden abbauen: Durch mehrsprachige Beratung soll ihnen unkompliziert geholfen werden, etwa bei der Anerkennung von Berufsabschlüssen oder der Vermittlung von Sprachkursen.

Mit einem nachhaltigen Konzept den Klimaschutz in Neukölln intelligent vorantreiben!

Wir wollen ein Klimaschutzkonzept für Neukölln entwickeln. Dadurch schaffen wir die Grundlage für intelligenten und nachhaltigen Klimaschutz und holen Fördergelder des Bundes nach Neukölln. So wollen wir zum Beispiel alle Schulen auf geförderte LED-Lampen umrüsten. Kleine Investitionen führen zu großen Einsparungen und schützen das Klima.

Mit mehr Bäumen, Grünflächen und Bienen wächst Neukölln grün!

Mit uns gibt es mehr Grün: Wir wollen für jeden gefällten Baum eine Neupflanzung – und zwar in der Nähe des gefällten Baumes. Außerdem wollen wir die Begrünung von Fassaden und Dächern sowie die Bienenhaltung in Neukölln fördern. Denn sie leisten einen wesentlichen Beitrag zum Klimaschutz und zur Artenvielfalt.

Mit mehr Fahrradstraßen in Neukölln ein Gegenmodell zum Autochaos aufzeigen!

Dieses Jahr wurden die ersten Fahrradstraßen in Neukölln beschlossen. Diese sollen zeigen, wie Stadtverkehr jenseits von Staus und Abgasen anders, besser und nachhaltiger funktionieren kann. Diesen Weg wollen wir weitergehen und uns für weitere Fahrradstraßen einsetzen. Durch die Beteiligung der Neuköllner*innen wollen wir die genaue Ausgestaltung planen und umsetzen.

Mit einem Familien-Service-Büro das Ämter-Hopping beenden!

Es gibt unzählige Angebote, auf die Familien mit Kindern zurückgreifen können: vom Kindergeld über Kita-Gutscheine bis zu günstigen Freizeitaktivitäten. Der Hürdenlauf von Amt zu Amt verhindert aber leider, dass sie in Anspruch genommen werden. Darum wollen wir ein Familien-Service-Büro einrichten: Viele Fragen, eine Stelle, alle Antworten!

Durch längeres gemeinsames Lernen bessere Bildungschancen für alle schaffen!

Schwächere Schüler*innen werden in Neukölln viel zu oft einfach aussortiert: im Probejahr am Gymnasium, in den Umsteiger*innenklassen an Sekundarschulen oder in ethnisch getrennten Klassen. Wir wollen diese Ausgrenzung beenden und durch gemeinsames Lernen Bildungschancen verbessern. Langfristig soll die Gemeinschaftsschule zur Regelschule werden.

Mit Gender Budgeting im Neuköllner Haushalt die Gleichstellung von Frauen vorantreiben!

Leider wird bei der Haushaltsplanung immer noch nicht ausreichend auf die Gleichstellung von Männern und Frauen geachtet, auch in Neukölln. So profitieren beispielsweise noch immer größtenteils Jungen von der aktuellen Sport- und Wettkampfförderung. Das muss sich ändern. Wir wollen den Haushalt auf Geschlechtergerechtigkeit prüfen und Mitarbeiter*innen im Bezirksamt so schulen, dass das Geld künftig auch da ankommt, wo es Mädchen und Frauen zugutekommt.

1. Zusammenleben in Neukölln – solidarisch und bunt

1.1 Wohnen und Leben im Bezirk – miteinander und bezahlbar

1.2 Ein modernes und zukunftsorientiertes Bezirksamt – gut ausgestattet und beteiligend

1.3 Gemeinsam leben in Neukölln – vielfältig und offen

Hier kannst du das 1. Kapitel lesen.

2. Grünes Neukölln – ökologisch und gesund

2.1. Gutes Klima und mehr Natur in Neukölln – Konzepte entwickeln und Bürger*innen beteiligen

2.2. Verkehr in Neukölln – vom Menschen aus denken

2.3. Gesundes Neukölln – Prävention und gute Versorgung in allen Lebenslagen

Hier kannst du das 2. Kapitel lesen.

3. Neukölln für alle – Chancen schaffen, Möglichkeiten nutzen

3.1. Wege ins Leben öffnen und Familien stärken – gute Bildung und soziale Absicherung

3.2. Grüner Wirtschaften und neue Chancen auf dem Arbeitsmarkt – solidarisch und kreativ

3.3. Frauen, Senior*innen und queeres Leben stärken – Schutzräume sichern und Freiräume schaffen

Hier kannst du das 3. Kapitel lesen.

Unsere Direktkandidat*innen für das Abgeordnetenhaus 2016

Die Grünen Neukölln gratulieren allen gewählten Kandidat*innen für die Wahl zum Abgeordnetenhaus von Berlin am 18. September 2016!

Auf diesen Seiten möchten wir dir unsere Kandidat*innen, ihre Themenschwerpunkte und ihre Ziele für Neukölln näher vorstellen. Selbstverständlich kannst du dich mit deinen Fragen, Anregungen oder Kritik auch direkt an deine*n Direktkandidat*in wenden die Kontaktdaten findest du auf der jeweiligen Seite.

Die Neuköllner Wahlkreise

Wahlkreis 1: Reuterstraße und östliches Rixdorf

Wahlkreis 2: Westliches Rixdorf, Neuköllner Mitte/Zentrum, Schillerpromenade

Wahlkreis 3: Köllnische Heide, südliche Schillerpromenade, Glasower Straße, nördliches Britz

Wahlkreis 4: Östliches Britz, Ortholanweg, nördliches Blumenviertel

Wahlkreis 5: Westliches Britz, Buckow

Wahlkreis 6: Gropiusstadt, Buckow Nord

Wahlkreis 7: Rudow, südliches Blumenviertel

 

 

Unsere Kandidat*innen für die Bezirksverordnetenversammlung 2016

Die Grünen Neukölln gratulieren allen gewählten Kandidat*innen für die Wahl zur Bezirksverordnetenversammlung (BVV) von Neukölln am 18. September 2016!

Auf diesen Seiten möchten wir dir unsere Kandidat*innen, ihre Themenschwerpunkte und ihre Ziele für Neukölln näher vorstellen. Selbstverständlich kannst du dich mit deinen Fragen, Anregungen oder auch Kritik direkt an die Kandidat*innen wenden die Kontaktdaten findest du, wenn du auf die Namen klickst.

Platz 1: Gabriele Vonnekold

Jahrgang 1952

Referentin im Abgeordnetenhaus

Mail: gabriele.vonnekold(at)gruene-neukoelln.de


1. Warum trittst du als Kandidatin für Bündnis 90/Die Grünen Neukölln an?

Ich kandidiere für Bündnis 90/Die Grünen für die BVV, weil ich glaube, dass nur eine Kommunalpolitik, die die Menschen einbezieht und beteiligt, erfolgreich sein kann. Nur mit den Neuköllner*innen und nicht über ihre Köpfe hinweg, werden wir einen vielfältigen Bezirk entwickeln können, in dem Kinder und Jugendliche gut aufwachsen und beste Bildungschancen haben, Wohn- und Verkehrsbedingungen familienfreundlich gestaltet sind, soziale Infrastruktureinrichtungen für alle gut erreichbar sind und ältere Menschen am Leben im Kiez teilhaben.

2. Was willst du in Neukölln erreichen?

Nachdem ich viele Jahre die Entwicklung Neuköllns hautnah miterlebt habe, liegt mir der soziale Zusammenhalt im Bezirk besonders am Herzen. Ich möchte, dass diejenigen, die diesen Bezirk nach dem Krieg wiederaufgebaut haben, genauso gut hier leben können, wie diejenigen, die zu unterschiedlichen Zeiten und aus unterschiedlichen Gründen zugezogen sind. Jede*r soll ihren*seinen Platz in einer guten Nachbarschaft finden, niemand soll verdrängt werden und jede*r soll ihrem*seinem persönlichen Lebensentwurf folgen können. Menschen mit den vielfältigsten Erfahrungen und Traditionen können zusammen einen bunten und liebenswerten Bezirk gestalten.

3. Was verbindet dich mit Neukölln?

Ich bin in Neukölln geboren worden und habe den größten Teil meines Lebens in Neukölln gelebt.

Platz 2: Bernd Szczepanski

Jahrgang 1948

Verlagskaufmann 

Mail: bernd.szczepanski(at)gruene-neukoelln.de

Bernd Szczepanski ist derzeit unser Stadtrat für Soziales im Bezirksamt Neukölln. Im Interview für unsere Bezirkszeitung berichtet er über seine Arbeit. Weitere Informationen über ihn findest du hier.

Platz 3: Samira Tanana

Jahrgang 1976

Sozialpädagogische Fachkraft

Mail: samira.tanana(at)gruene-neukoelln.de


1. Warum trittst du als Kandidatin für Bündnis 90/Die Grünen Neukölln an?


Ich stehe für die Werte und Grundsätze der Partei ein. Ich möchte mich aktiv im politischen Geschehen einbringen. Es ist eine Herausforderung mich den anderen Parteien in Neukölln zu stellen und unsere Interessen gegenüber diesen durchzusetzen. Die Stärkung der Menschen mit Migrationshintergrund soll zu meinen Aufgaben gehören. Ich möchte gerne, dass diese ein Wahlrecht ab 16 Jahren erhalten. Bildung sollte für alle Menschen ohne großen Aufwand zugänglich sein.

2. Was willst du in Neukölln erreichen?

Neukölln ist ein multikultureller Bezirk. Ich möchte die verschiedenen Kulturen zusammenbringen und mich für den sozialen Frieden einbringen. Vorurteile abzubauen gehört zu meinen Zielen. Ich kenne Neukölln gut und die Menschen, die in diesem Bezirk leben, so dass ich mich für ihre Wünsche einsetzen kann. Ich möchte die Interessen der Bürger*innen in Neukölln in die Politik tragen und umsetzen.

3. Was verbindet dich mit Neukölln?

Durch mein jahrelanges ehrenamtliches Engagement fühle ich mich den Menschen in Neukölln verbunden, sei es durch den Aufbau eines großen Netzwerkes oder die verschiedenen Veranstaltungen und Feste, auf denen ich viele Bürger*innen kennengelernt habe. Durch den Wohltätigkeitsverein Al – Huleh e.V habe ich den Kontakt gepflegt und ausgeweitet. Ich möchte die Belange der Menschen in Neukölln politisch vertreten.

Platz 4: Jochen Biedermann

Jahrgang 1979

Selbstständiger

Mail: jochen.biedermann(at)gruene-neukoelln.de


1. Warum trittst du als Kandidat für Bündnis 90/Die Grünen Neukölln an?

In den letzten sechs Jahren habe ich in der Bezirksverordnetenversammlung für ein gerechtes, ökologisches, fahrrad- und fußgänger*innenfreundliches, soziales, transparenteres und offenes Neukölln gestritten. Dafür, dass der Bezirk seine Spielräume konsequent nutzt, um Einkommensschwächere vor Verdrängung zu schützen. Für eine ernstgemeinte Bürger*innenbeteiligung, die zuhört und nicht alles besser weiß. Für eine Integrationspolitik, die sich Herausforderungen stellt und Chancen nutzt, anstatt im Fernsehstudio einfache Antworten abzusondern. Diese Aufgaben sind leider noch nicht erfüllt – darum kandiere ich erneut.

2. Was willst du in Neukölln erreichen?

Ich will eine Verwaltung, die auf der Seite der Neuköllner*innen steht und gerade für die stark ist, die am Schwächsten sind. Eine Bezirkspolitik, die ihre Möglichkeiten gegen steigende Mieten, Luxusmodernisierung und Verdrängung endlich konsequent nutzt und nicht weiter auf Zeit spielt. Und ich möchte ein sicheres Neukölln – für Fahrradfahrer*innen, Fußgänger*innen und spielende Kinder. 

3. Was verbindet dich mit Neukölln?

Seit mehr als 13 Jahren lebe ich in Neukölln. In dieser Zeit ist der Bezirk zu meinem Zuhause geworden ist. Ein Zuhause, in dem ich mich wohl fühle und wo ich gerne lebe, in dem ich aber auch täglich auf Dinge treffe, die mich maßlos ärgern und die ich ändern will. Daraus schöpfe ich immer aufs Neue meine Motivation für eine engagierte grüne Kommunalpolitik.

Platz 5: Ursula Künning

Jahrgang 1952

Diplomsozialpädagogin

Mail: ursula.kuenning(at)gruene-neukoelln.de


1. Warum trittst du als Kandidatin für Bündnis 90/Die Grünen Neukölln an?

Ich kandidiere für Bündnis 90/Die Grünen, um mich politisch dafür einzusetzen, dass Menschen nicht wegen Armut, Krankheit, Behinderung und/oder hohem Alter von der gesellschaftlichen Teilhabe ausgeschlossen werden. Neukölln soll ein Bezirk für alle Menschen bleiben, die unabhängig von Alter, Herkunft oder sexueller Orientierung friedlich und gleichberechtigt miteinander leben wollen.

2. Was willst du in Neukölln erreichen?

Ich setze mich besonders ein für die Rechte von LGBTI-Menschen, die sich als lesbisch, schwul, bisexuell, transsexuell oder intersexuell identifizieren. Diese werden auch in Neukölln häufig diskriminiert. Hier ist eine bezirkliche Anlaufstelle, die Beratung und Vernetzung anbietet, dringend erforderlich.

3. Was verbindet dich mit Neukölln?

Seit 18 Jahren lebe und arbeite ich in Nord-Neukölln und beobachte die Veränderung des Kiezes mit gemischten Gefühlen. Mir gefällt das schönere Straßenbild mit den vielen Cafés und Geschäften. Doch meine Arbeit mit Menschen, die arm und/oder krank sind, bestätigt mich in meinem politischem Engagement für ein Neukölln, das auch Menschen in schweren Lebenssituationen ein sicheres und bezahlbares Zuhause bietet.

Platz 6: Christian Hoffmann

Jahrgang 1962

Bodenkundler, Umweltingenieur

Mail: christian.hoffmann(at)gruene-neukoelln.de


1. Warum trittst du als Kandidatin für Bündnis 90/Die Grünen Neukölln an?

GRÜN zieht sich durch mein Leben. Von Grüner Arbeit als Bodenkundler und Landschaftsplaner bis zu meiner Arbeit in einem Urban Gardening-Projekt in Neukölln. Die vergangenen 5 Jahre habe ich Grüne Parteipolitik im Kreisvorstand gestaltet, nun möchte ich das gleiche in der BVV tun, weil ich Lust habe, sozial- und umweltgerechte Politik für die Neuköllner*innen voranzubringen. Ich möchte ein direkter Ansprechpartner für die Anliegen der Bürger*innen in Neukölln werden.

2. Was willst du in Neukölln erreichen?

Der Boombezirk Neukölln benötigt Mäßigung und verantwortungsbewusstes Handeln. Ich werde mich in der BVV dafür einsetzen, dass der Neuköllner Norden zum Milieuschutzgebiet wird und ein lebenswerter, bezahlbarer und sozial ausgewogener Kiez mit einer bunten Bevölkerungsmischung bleibt. Ich möchte, dass für die Bewohner*innen angemessene, attraktive Bildungs-, Freizeit- und Naturerfahrungsangebote bereitgestellt werden. Ich unterstütze die Initiative zum Fahrradvolksentscheid, weil wir (nicht nur in Neukölln) eine moderne Verkehrspolitik brauchen, die den Anforderungen der Bürger*innen gerecht wird. Ich mache mich stark für Geflüchtete, damit Integration kein leerer Begriff bleibt, sondern durch aktives Handeln mit Leben gefüllt wird, und kämpfe gegen Rechtspopulismus und Rechtsradikalismus.

3. Was verbindet dich mit Neukölln?

Ich bin gebürtiger Neuköllner und lebe mit kurzen Unterbrechungen weiterhin in meinem Geburtshaus. Ich bin in der Sprecher*innengruppe des QR Flughafenstraße, im Fachbeirat des Nachbarschaftsheims Neukölln e.V. und seit Gründung des Multikulturellen NachbarschaftsGartens Neukölln e.V. dessen Vorsitzender.

Platz 7: Sofie Krotter

Jahrgang 1986

Store Managerin

sofie.krotter(at)gruene-neukoelln.de


1. Warum trittst du als Kandidatin für Bündnis 90/Die Grünen Neukölln an? 

Seit sechs Jahren beschäftige ich mich als aktives Mitglied der Grünen mit Wirtschafts-, Energie- und Umweltpolitik. Dieses Interesse sowie meine im Studium erworbenen Kenntnisse zur nachhaltigen Wirtschaft und Politik haben mir vor Augen geführt, wie bedeutungsvoll die Rolle von ambitionierten Unternehmen und Konsument*innen für den Schutz von Umwelt und Natur ist.

2. Was willst du in Neukölln erreichen?

Ich möchte mich gerne für einen Erhalt des Tempelhofer Felds in seiner jetzigen Form einsetzen und werde ein waches und kritisches Auge auf eventuelle Bebauungspläne haben. Durch meine langjährige Aktivität in der Anti-Atom-Bewegung sehe ich zudem im Einsatz unseres Bezirks für eine sozialverträglich gestaltete Umsetzung der Energieeffizienz und des Umstiegs auf erneuerbare Energien ein essentielles Ziel meiner Arbeit.

3. Was verbindet dich mit Neukölln? 

Ich wohne seit mittlerweile acht Jahren in Neukölln und möchte dafür sorgen, dass Neukölln weiterhin für seine Bewohnerinnen und Bewohner eine erschwingliche Heimat bleibt – nur eben grüner.

Platz 8: Bertil Wewer

Jahrgang 1959

Diplom-Betriebswirt

Mail: bertil.wewer(at)gruene-neukoelln.de


1. Warum trittst du als Kandidat für Bündnis 90/Die Grünen Neukölln an?

Seit September 2011 bin ich Mitglied der Fraktion in der BVV. Unsere grünen Positionen vertrete ich in fünf Ausschüssen: Stadtentwicklung, Verkehr und Tiefbau, Grünflächen, Natur und Umweltschutz, Wirtschaft sowie Eingaben und Beschwerden. Diese oft mühsame, aber durchaus erfolgreiche Arbeit will ich gerne in der neuen Wahlperiode fortsetzen.

2. Was willst du in Neukölln erreichen?

Das dringendste Thema sind für mich die hohen Mieten im Bezirk. Deshalb setze ich mich für Wohnungsbau auf knappem Baugrund ein. Auch die Unterbringung und Integration der Geflüchteten steht weiter auf der Tagesordnung. Ich bin für die Verlängerung der U7 von Rudow nach Schönefeld, ein QM-Gebiet in Neubritz sowie Tempo 30 auf den besonders durch Schadstoffe belasteten Abschnitten der Sonnenallee. Ich setzte mich für ein fahrradfreundliches Neukölln ein und streite für ein funktionierendes Bürgeramt.

3. Was verbindet dich mit Neukölln?

Seit über 20 Jahren wohne und arbeite ich in diesem wunderbaren, bunten und kreativen Bezirk. Ich bin mittlerweile Mitglied in einem Dutzend Vereine und Organisationen und habe dabei unendlich viele Menschen kennen gelernt, die sich für ein besseres Neukölln engagieren. Mit ihnen zusammen setze ich mich für unseren multikulturellen Bezirk ein.

Platz 9: Karin Nadrowski

Jahrgang 1971

Biologin im Zweitstudium Medizin

Mail: karin.nadrowski(at)gruene-neukoelln.de

1. Warum trittst du als Kandidatin für Bündnis 90/Die Grünen Neukölln an?

Bündnis 90/Die Grünen haben schlicht und einfach die besten Argumente auf ihrer Seite. Ob es um  nachhaltige Stadtentwicklung, Bildung, ein modernes Familienbild, Emanzipation, soziale Gerechtigkeit oder Wirtschaftsfragen geht: Wir haben engagierte, fachkundige, offene, und positive Menschen, die Konzepte entwickeln können. Mir persönlich ist bei der Entwicklung von Konzepten wichtig, dass die Dinge in ihrer Komplexität erfasst werden und gemeinsam als BVV um die beste Strategie gerungen wird. Das heißt, dass keine einfachen "Basta"-Entscheidungen entlang Parteilinien getroffen werden. Da fühle ich mich bei Bündnis 90/Die Grünen am besten aufgehoben. Denn für solche Entscheidungen braucht es zum einen die ehrliche Beschäftigung mit den komplexen Details, die Bereitschaft zum Streit um die besten Argumente, aber auch die Bereitschaft Kompromisse zu finden.

2. Was willst du in Neukölln erreichen?

Neukölln hat mit seiner Vielfalt ein enormes Potential, ein lebenswerter und beispielhafter Ort zu sein. Ich wünsche mir ein Neukölln, in dem sich Menschen gerne aufhalten. Dafür wünsche ich mir eine Stärkung der nachhaltigen, schadstoffarmen und ungefährlicheren Verkehrsmittel, insbesondere Fahrrad und Fußgänger*innen. Dazu gehört eine Förderung kleinerer und mittlerer Betriebe. Ein lebenswertes Neukölln heißt auch ein Neukölln mit guten Chancen für alle, und das bedeutet Investition in Bildung und soziale Infrastruktur. In der BVV möchte ich mich speziell mit dem Gender Budgeting beschäftigen. Es gibt noch viele Möglichkeiten, die Entscheidungsfreiheit von Männern und Frauen zu fördern, wie viel und auf welcher Verantwortungsebene sie arbeiten wollen. Gender Budgeting kann hier das Auge schärfen und Handlungsmöglichkeiten aufzeigen.

3. Was verbindet dich mit Neukölln?

Ich lebe mit meiner Frau und unserer Tochter in Neukölln, genauer im Süden Neuköllns, im schönen Buckow. Unsere Tochter besucht eine Neuköllner Grundschule. Wir nehmen hier am Vereinsleben des SV Buckow teil, in dem meine Frau und ich seit einigen Jahren Standard-Latein tanzen. Zudem engagieren wir uns im RuT (offene Initiative für lesbische Frauen) im Schillerkiez. Wir lieben und genießen die Vielfalt Neuköllns.

Platz 10: Ali Firat

Jahrgang 1980

Grundschullehrer

Mail: ali.firat(at)gruene-neukoelln.de


1. Warum trittst du als Kandidat für Bündnis 90/Die Grünen Neukölln an?

Seit 2006 bin ich aktives Mitglied bei Bündnis 90/Die Grünen und identifiziere mich sehr mit ihrer Programmatik. Unser erstes Bundesprogramm beschrieb unsere Partei als sozial, ökologisch, basisdemokratisch und gewaltfrei. An diesem Selbstverständnis orientiere ich mich.

2. Was willst du in Neukölln erreichen?

Neukölln ist bunt und genauso bunt soll auch unser Bezirksparlament werden. Unsere Vielfalt ist eine Chance für unseren Bezirk. Neukölln entwickelt sich weiter und hat noch großes Potenzial attraktiver zu werden. Gemeinsam mit euch möchte ich dazu beitragen, Neukölln grüner und sozialer zu gestalten.  

3. Was verbindet dich mit Neukölln?

Ich wohne und arbeite in Nord-Neukölln und verbringe auch einen Großteil meiner Freizeit in Neukölln. Für mich ist es selbstverständlich meinen Wohn- und Arbeitsort mitzugestalten.

Platz 11: Annette Heppel

Jahrgang 1974

Politikwissenschaftlerin

Mail: annette.heppel(at)gruene-neukoelln.de


1. Warum trittst du als Kandidatin für Bündnis 90/Die Grünen Neukölln an?

Weil ich mich mit meinen Grundprinzipien bei den Bündnisgrünen am besten wiederfinde: zukunftsorientiertes, nachhaltiges Denken und Handeln in allen Politikbereichen über Wirtschaftsbilanzen und Legislaturperioden hinaus, gegenseitiger Respekt und Umgang auf Augenhöhe mit allen Menschen und unabhängig vom jeweiligen Hintergrund, Einbindung aller Beteiligten bei wichtigen Entscheidungen und nicht einfach über ihre Köpfe hinweg bestimmen, Akzeptanz und Gleichwertigkeit völlig unterschiedlicher Lebensentwürfe und vieles mehr. Und ich möchte gemeinsam mit Menschen, die diese Grundwerte teilen, daran arbeiten, sie besser zu verwirklichen, als das aktuell der Fall ist.

2. Was willst du in Neukölln erreichen?

Grundsätzlich gesprochen: All das eben schon genannte. Ein konkretes Beispiel: Die Beteiligung der Neuköllner*innen bei öffentlich finanzierten Projekten und Bauvorhaben ist deutlich ausbaubar. Auch wenn die Verwaltung alle gesetzlich vorgeschriebenen Schritte unternimmt und gute Arbeit leistet – das reicht manchmal eben nicht. Eine Verwaltung kann gar nicht immer alles wissen und in vielen Fällen können die Menschen im Kiez besser einschätzen, was vor Ort wirklich gebraucht wird. Diese Kompetenzen sollten zusammenführt werden, so könnte gemeinsam ein besseres Ergebnis erreicht werden, mit dem auch mehr Menschen zufrieden sind. Und ich möchte ein Auge darauf haben, dass die begrenzten Gelder des Bezirks nachhaltiger ausgegeben werden und vor allem dort, wo es am nötigsten ist. Brauchen wir z.B. wirklich einen neuen Parkplatz, wenn gleichzeitig Kinder auf der Straße spielen, weil sie keinen Spielplatz haben? Meine Priorität wäre letzteres.

3. Was verbindet dich mit Neukölln?

Ich lebe seit mittlerweile 20 Jahren in Berlin, 14 davon in Neukölln. Im Vergleich zu den meisten anderen Ecken Berlins, in denen ich gewohnt habe, finde ich den Alltag hier viel bunter und abwechslungsreicher. Man kann hier immer wieder etwas völlig Neues entdecken und ständig dazulernen. Und ich mag die Gegensätze des Bezirks – Häusermeer und große Grünflächen, dichter Innenstadtnorden und schon fast dörflicher Süden, hier ist für jeden Geschmack und jede Stimmung das Passende in Reichweite.

Platz 12: Wolfgang Ewert

Jahrgang 1960

Lehrer für Politik, Deutsch und Ethik

Mail: wolfgang.ewert(at)gruene-neukoelln.de

Wolfgang Ewert tritt auch als Direktkandidat für das Berliner Abgeordnetenhaus im Wahlkreis 5 an. Hier findest du eine ausführliche Vorstellung.

Platz 13: Milena Oschmann

Jahrgang 1984

Expertin Umweltkommunikation

Mail: milena.oschmann(at)gruene-neukoelln.de


1. Warum trittst du als Kandidatin für Bündnis 90/Die Grünen Neukölln an?

Ich bin seit meinem 16. Lebensjahr Mitglied bei den Grünen, seit 2012 bin ich für die Grünen Neukölln als Bürgerdeputierte im Ausschuss für Bürger*innendienste. Dieses Engagement möchte ich nun gerne ausbauen und mich auch in anderen Ausschüssen und vor allem in der BVV mit grünen Themen einbringen. Nach meinem Studium der Politik habe ich im Bundestag für die Grünen im Bereich Klima- und Energiepolitik gearbeitet, seit 2013 gestalte ich die Umweltkommunikation der Deutschen Bahn AG mit, so dass ich meine umwelt- und klimapolitische Expertise auch gerne in der BVV einsetzen möchte.

2. Was willst du in Neukölln erreichen?

Neukölln ist nicht wie jeder Bezirk, er spiegelt unsere bunte Gesellschaft perfekt wider, von Spießer*innen bis Migrant*innen, von Rentner*innen bis Student*innen, alles findet man in Neukölln. In der BVV Neukölln findet man allerdings diesen Durchschnitt Neuköllns nicht unbedingt wieder, das sieht man schon an der Altersstruktur der BVV. Das möchte ich gerne zusammen mit den Grünen ändern.

3. Was verbindet dich mit Neukölln?

Viele meiner Lieblingsorte in Berlin finden sich hier, vom Britzer Garten bis zum Klunkerkranich, der Hufeisensiedlung und den vielen tollen Bars und Restaurants. Mit dem Fahrrad erkunde ich den Bezirk am liebsten, der größer ist als so manche Landeshauptstadt.

Platz 14: Christoph Kopp

Jahrgang 1988

Augenoptiker

Mail: christoph.kopp(at)gruene-neukoelln.de


1. Warum trittst du als Kanditat für Bündnis 90/Die Grünen Neukölln an?

Seit vier Jahren bin ich jetzt bei den Grünen aktiv und konnte mich schon immer mit den Überzeugungen des Umweltschutzes, einer weltoffenen Gesellschaft und einer bürger*innennahen Politik identifizieren. Diese Werte werde ich im Bezirksamt vertreten und möchte dabei mein politisches Engagement einbringen.  

2. Was willst du in Neukölln erreichen?

In Neukölln möchte ich für faire Mieten kämpfen, was wir mit dem Milieuschutz für den Reuter- und Schillerkiez bereits erreicht haben. Dies muss für ganz Nord-Neukölln gelten. Außerdem müssen unsere Straßen sicherer werden, weshalb ich den Fahrradvolksentscheid unterstütze.  

3. Was verbindet dich mit Neukölln?

Ich bin vor einigen Jahren nach Berlin gezogen und sofort in Neukölln gelandet, wo ein Teil meiner Familie mit mir im gleichen Haus wohnt. Da auch viele meiner Freund*innen in Neukölln wohnen, ist der Bezirk zu meinem Lebensmittelpunkt geworden.

Platz 15: Rhea Niggemann

Jahrgang 1987

Politikwissenschaftlerin

Mail: rhea.niggemann(at)gruene-neukoelln.de


1. Warum trittst du als Kandidatin für Bündnis 90/Die Grünen Neukölln an?

Bündnis 90/Die Grünen sind für mich der Ort, an dem sich progressive Politik machen lässt, die allen Menschen nutzt und alle Menschen mitnimmt. Weltweit und auch hier in Berlin gibt es zu viele Probleme, als dass wir uns eine Politik des Verharrens, wie sie von SPD und CDU gemacht wird, weiter erlauben könnten. Wir brauchen gute und zukunftsfähige Konzepte für ein Berlin, in dem alle willkommen sind und alle gut leben können. Bündnis 90/Die Grünen liefern diese Konzepte.

2. Was willst du in Neukölln erreichen?

Ich möchte, dass in Neukölln alle Menschen selbstbestimmt und angstfrei leben können. Unabhängig von ihrer Herkunft, ihrem Geschlecht, ihrer sexuellen Orientierung oder ihrer Religion. Besonders einsetzen möchte ich mich dafür, dass auch Neuankommende – egal aus welchen Gründen sie nach Neukölln kommen – einen guten Start bei uns haben. Hierzu brauchen wir vor allem in der Geflüchtetenpolitik Weichenstellungen. Wir müssen uns dafür einsetzen, dass mehr und bessere Unterkünfte bereitgestellt werden, dass geflüchtete Kinder und Jugendliche schnell Zugang zu regulären Bildungsangeboten haben und Erwachsene zum Arbeitsmarkt. Alle Neuankommenden müssen schnell die Chance haben, sich zu beteiligen und einzubringen. In unseren Wahlprogrammen auf Landes- und Bezirksebene zeigen wir auf, was hierfür dringend notwendig ist. Zu einem angstfreien Leben für alle und zu guten Integrationschancen gehört immer auch der aktive Kampf gegen Rechte und ihre menschenverachtenden Ansichten und Handlungen. Ich möchte deshalb den zivilgesellschaftlichen Protest gegen Rechts stärken und verhindern, dass Rechte in Neukölln ihr hetzerisches Gedankengut verbreiten.

3. Was verbindet dich mit Neukölln?

Neukölln ist für mich mehr als nur ein Ort. Neukölln ist für mich auch ein Lebensgefühl. Es ist der gelebte gesellschaftliche Gegenentwurf zu den Vorstellungen von AfD und Co. Die Neuköllner Mischung bringt die unterschiedlichsten Menschen zusammen: Moscheegemeinden und Berliner Eck-Kneipen, Roma-Initiativen und queere Clubs, Spätis und Künstler*innen-Ateliers. Als Sprecherin der Grünen Neukölln setze ich mich bereits dafür ein, dass diese Mischung erhalten und Neukölln vielfältig und solidarisch bleibt. Diese Arbeit möchte ich mit Ihrer/Eurer Stimme gerne in der Bezirksverordnetenversammlung fortsetzen.

Rangezoomt: Neukölln konkret

Wahlkämpfe sind geprägt von blumigen Botschaften und schmissigen Slogans. Uns Grünen Neukölln reicht das nicht. Mit unserem Projekt "Rangezoomt: Neukölln konkret" schauen wir genauer hin und zeigen, wo wir im Bezirk konkret etwas besser machen wollen. Dafür haben wir eine ganz spezielle Plakatreihe entworfen, die Neuköllner Orte politischen Scheiterns, aber auch Gelingens beleuchtet.

So markieren diese Plakate etwa die neu eingerichteten Milieuschutzgebiete, die wir nach langem Kampf gegen SPD und CDU gemeinsam mit vielen engagierten Bürger*innen endlich durchsetzen konnten. Sie zeigen, wo wir Fahrradstraßen einrichten wollen oder mehr Fahrradbügel brauchen, feiern den erfolgreichen Volksentscheid zum Tempelhofer Feld oder fordern Fortschritte bei der Schulsanierung. Auf jedem Plakat findet sich die Adresse zu einer Webseite, auf der wir die Hintergründe unserer Forderungen genauer erklären. So wird Wahlkampf greifbar und die politischen Botschaften werden konkret.

Für uns fängt gute Bezirkspolitik im Kleinen an. Wir sind uns nicht zu schade, für eine einzelne Ampel oder einen Fahrradbügel zu kämpfen. Unsere Plakatreihe zeigt, wo sich in Neukölln dringend etwas verändern muss, um unseren Bezirk für alle Menschen noch lebens- und liebenswerter zu machen. Wir haben gute Pläne für jeden Ort in Neukölln. Deshalb am 18. September: Alles auf Grün!

48 Sekunden Neukölln

48 Sekunden Neukölln heißt: Warten auf den M41. Fahrradfahren ohne Fahrradwege. Stress mit nervigen Miethaien. Kiffen ohne es zu dürfen... Unsere Video-Reihe zur Wahl 2016 zeigt Alltagsprobleme in Neukölln – vielfach diskutiert und trotzdem noch immer nicht gelöst. 

Bis zur Wahl am 18. September posten wir auf www.gruene-neukoelln.de/48sekunden jede Woche ein neues Video. Wenn du nichts verpassen willst, kannst du uns auch auf Facebook oder Twitter folgen.

Nina vs. Miethai

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Fast täglich machen neue Kneipen und Bars, neue Geschäfte und Galerien in unserem Bezirk auf. Was frischen Wind nach Neukölln bringt, treibt gleichzeitig die soziale Spaltung voran: Die Mieten steigen rasant und die Konkurrenz um Flächen und Räume nimmt zu. Neue, teure Wohnkomplexe werden gebaut, während parallel immer mehr Menschen aus ihren Mietwohnungen verdrängt werden.

Wir Grüne wollen den Wandel unserer Stadt mit all seinen Chancen und Herausforderungen sozialverträglich und ökologisch gestalten und dabei das erhalten, was unsere Kieze so liebenswert macht: Die soziale Durchmischung, das selbstverständliche Miteinander verschiedener Lebenskonzepte und kleinteilige, dezentrale Strukturen aus Wohnen, Einkaufen, Arbeiten und freien Grünflächen. Das passiert nicht von allein – sondern nur mit einer Politik, die dieser Entwicklung Regeln und Rahmen setzt.

Im Neuköllner Norden stiegen die Mieten bei Neuvermietung zwischen 2009 und 2014 um über 50 Prozent – mehr als irgendwo sonst in Berlin. Längst betrifft der Anstieg nicht nur Neuvermietungen, sondern auch bestehende Mietverträge. Im Reuterkiez ist heute mehr als jede achte Wohnung überbelegt. Das erhöht den Druck auf die ohnehin schon dürftige Infrastruktur an Parks und Freiflächen, Spielplätzen und Kitas. Immer mehr Menschen werden deshalb aus Neukölln verdrängt. Ein Instrument, um dieser Entwicklung entgegen zu wirken, ist die Einrichtung von Milieuschutzgebieten, für die wir uns seit Jahren einsetzen.

Alle Infos und Hintergründe zum Thema Milieuschutz findest du auf unserer Sonderseite unter www.gruene-neukoelln.de/milieuschutz.

Karl vs. volle Fahrradbügel

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Schnell mit dem Fahrrad zum Supermarkt, zur Schule oder zum Sport? Und dann findet sich kein Platz zum Anschließen? Mit diesem Problem sehen sich Radfahrer*innen auch in Neukölln täglich konfrontiert. Niemand lässt sein Fahrrad gerne an Verkehrszeichen oder Laternen zurück. Der Mangel an Ständern und Bügeln macht das aber noch viel zu oft notwendig.

Deshalb wollen wir an Orten wie den Neukölln-Arcaden Abstellplätze für Räder schaffen und Bürger*innen die Möglichkeit geben, ihren Bedarf an Stellplätzen online anzumelden, damit der Bezirk diese dort errichten kann, wo sie gebraucht werden. Der Bedarf an allen S- und vielen U-Bahnhöfen im Bezirk ist jetzt schon deutlich.

An geeigneten Umsteigebahnhöfen wollen wir Parkhäuser für Fahrräder schaffen, damit den Menschen der Wechsel zwischen den Verkehrsmitteln noch leichter fällt. Dort wo kein anderer Platz vorhanden ist, wollen wir Autoparkplätze in Fahrradstellplätze umwandeln – denn wo jetzt ein Auto steht, können rund ein Dutzend Fahrräder Platz finden.

Mehr Informationen zum Thema findest du auf unserer Sonderseite unter www.gruene-neukoelln.de/fahrrad und in unserem Wahlprogramm im Kapitel "Verkehr in Neukölln – vom Menschen aus denken".

Nina vs. Kopfsteinpflaster

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Immer mehr Menschen fahren Fahrrad – auch in Neukölln. Doch für viele ist der Umstieg aus Gründen der Sicherheit oder Bequemlichkeit noch keine Option. Wir wollen die Bedingungen zum Radfahren in unserem Bezirk spürbar verbessern. Ein Paradigmenwechsel in der Verkehrspolitik ist längst überfällig. Die knappen Verkehrsflächen im Bezirk müssen endlich effektiv genutzt werden. Denn eine konsequente Verkehrswende weg vom Auto ist nicht nur ein wichtiger Baustein für erfolgreichen Klimaschutz, sondern erhöht auch die Lebensqualität in der Stadt.

Wir fordern deshalb mehr Fahrradstraßen in Neukölln und eine (Teil-)Asphaltierung für fahrradfreundliche Verbindungen durch unsere Kieze. Außerdem wollen wir Fahrradstreifen oder für Räder freigegebene Busspuren auf allen großen Verbindungsstraßen wie der Hermannstraße und der Sonnenallee. Für diese Maßnahmen brauchen wir einen deutlich erhöhten Anteil am Verkehrsetat für Fahrrad- und Fußverkehrsmaßnahmen. Insbesondere im Norden Neuköllns besteht hier enormer Nachholbedarf.

Mehr Informationen zum Thema findest du auf unserer Sonderseite unter www.gruene-neukoelln.de/fahrrad und in unserem Wahlprogramm im Kapitel "Verkehr in Neukölln – vom Menschen aus denken".

Karl vs. Landwehrkanal

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Wer abendlich am Landwehrkanal weilt, kennt es wahrscheinlich: Das Sauerstoffboot. Denn der Sauerstoffgehalt des Wassers ist so gering, dass es zusätzlich mit Sauerstoff versorgt werden muss. Dazu kommen Unmengen an Müll im Wasser und am Ufer des Kanals.

Wir wollen das ändern und die vielen kleinen grünen Oasen im Norden Neuköllns erhalten und ausbauen. Wir wollen ein Neukölln, in dem das Vogelgezwitscher lauter ist als der Autolärm, in dem Bienen statt Feinstaub in der Luft fliegen und es mehr öffentliche Grünflächen statt privaten Betonwüsten gibt. Der Sprung ins kühle Nass ohne dabei gesundheitliche Schäden davon zu tragen, soll nicht länger Utopie bleiben.

Dabei hilft unsere Grüne Wasserstrategie. Mit dezentralem Regenwassermanagement fließt bei Starkregen nicht länger ungeklärtes Abwasser mit Hundekot und Reifenabrieb in die Spree. Dann können bei Sonnenschein Menschen in einen sauberen Fluss springen. Diese Vision wird mit dem Flussbad an der Museumsinsel real. Dort und an vielen anderen Stellen, wie zum Beispiel in der Rummelsburger Bucht, wird man zukünftig baden können.

Nina und Karl vs. Ganja-Hater

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Die bisherige Sucht- und Drogenpolitik ist gescheitert. Immer mehr Polizei und Repression gegen Konsument*innen und kleine Händler*innen haben nichts gebracht. Indem Innensenator Henkel und Stadtrat Liecke diesen Umstand konsequent leugnen, verschärfen sie das Problem. Handel und Konsum gehen unvermindert weiter, völlig unkontrolliert und ohne die Möglichkeit, vor allem Kinder und Jugendliche zu schützen. Die Hasenheide und die Linie U8 haben sich zu einem zentralen Umschlagplatz entwickelt. Mehr Repression führt nur dazu, dass Dealer*innen und Konsument*innen in die umliegenden Wohnviertel ausweichen.

Wir brauchen einen neuen Ansatz in der Sucht- und Drogenpolitik. Die Kriminalisierung von Konsument*innen lehnen wir ab. Wir fordern einen Coffeeshop für Neukölln, in dem Cannabis legal und kontrolliert an Erwachsene abgegeben wird und unterstützen daher die Legalisierung von Cannabis auf Landes- und Bundesebene.

Am 26. August lädt unser Direktkandidat für die Abgeordnetenhauswahl im Wahlkreis 3, Georg Kössler, zu einem Kiezgespräch mit dem Thema Cannabis als Medizin. Weitere Infos zur Veranstaltung gibt es hier.

Nina und Karl vs. M41

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Eine Situation, die sicherlich alle Neuköllner*innen nur zu gut kennen: Man schaut auf den Fahrplan, erwartet freudig den nahenden Bus – und nichts passiert. Man wartet und wartet und wartet... und irgendwann kommt dann nicht einer, nicht zwei, nein meistens gleich drei M41er. Die Gründe dafür liegen auf der Hand: Auf der verstopften Sonnenallee ist für die Busse oft kein Durchkommen, an den Haltestellen sammeln sich Trauben von beförderungswilligen Passagieren, das Ein- und Aussteigen dauert. Ergebnis: Der Bus ist überfüllt und verspätet sich. Nach und nach fahren die Busse aufeinander auf.

Das ließe sich ändern: mit einer Verkehrspolitik, die einen Vorrang auf den öffentlichen Personennahverkehr legt, mit einer Busspur entlang der ganzen Sonnenallee (über die sich auch Fahrradfahrer*innen freuen würden), Haltestellenkaps, die direkt am Fahrstreifen enden und Einfädeln in den Verkehr unnötig machen, und weiteren Verbesserungen. Auf Landesebene hat sich hier auf unseren Druck hin einiges getan, auf Bezirksebene wird all dies dagegen weiter sabotiert. Die Verlängerung der Busspur auf der Sonnenallee war dem Bezirksamt zu lang und zu breit.

Mehr Informationen zum Thema findest du in unserem Wahlprogramm im Kapitel "Verkehr in Neukölln – vom Menschen aus denken".

Information for EU citizens

The next Berlin state election will be held on 18 September 2016. Along with electing Berlin's House of Representatives (Abgeordnetenhaus), voting will also take place in all 12 of Berlin's districts for the district council elections (Bezirksverordnetenversammlungen). 

As an EU citizen living in Berlin you have a right to vote!

Find more information here in different languages:

English

Who will be elected with your vote?

The Bezirksverordnetenversammlung (BVV) is the government of the district. It determines the guidelines for administrative policies, encourages actions whilst overseeing the political dealings of the district authority through a district mayor and municipal councillors. The district mayor and municipal councillors are elected through a secret ballot by the BVV.

The BVV has 55 seats in total. On 18 September 2016, more than 20 different parties, political groups and individual applicants will stand as candidates for the BVV in Neukölln.


How does it work?

Every EU citizen who fulfills the criteria (being at least 16 years old, having a registered residence in Berlin) will automatically receive a polling card (Wahlschein) by the 27th of August. On the polling card, you will find the address of the polling station where you will be registered.

The polling stations will be no more than a five to ten minutes walk from your residence. You will have to bring a proof of identity (ID card or passport) and your polling card to the station.

Unfortunately, so far only very few EU citizens in Berlin have made use of their right to vote. Therefore, The Greens want to encourage you to go out and vote to use this opportunity to exercise your democratic power as an EU citizen – and have a say in how the districts (Bezirke) are run.

Last but not least, The Greens continue to fight for extending the voting rights to all residents of Neukölln, including those who do not hold a German or EU passport, but have been living in Germany for generations.

Français

Le 18 septembre prochain, il y a des élections à Berlin. La chambre des députés et le gouvernement du Land Berlin vont être élus de nouveau. L'élection s'applique aussi aux douze districts berlinois, le Parlement de district et les conseils municipaux.

Si tu es un/e citoyen/ne européen/ne qui vit à Berlin, tu peux voter ton Parlement de district!


Qui sera élu avec ta voix?

La "Bezirksverordnetenversammlung" (BVV) sera élue, ça veut dire la réunion des responsables de district, qu'on appelle également le Parlement de district. Il cible la base de la politique administrative du district et surveille le travail politique de la maire et des conseils municipaux. La maire du district et les conseils municipaux sont élus par vote secret de la BVV.

La BVV tiens en total 55 sièges. Le 18 septembre prochain, plus de 20 partis différents, groupements politiques et candidats individuels se proposent comme candidats pour la BVV à Neukölln.


Comment ça marche?

Tu dois avoir plus que 16 ans au jour des élections et Berlin doit être ta résidence principale depuis plus de trois mois. Chaque citoyen qui répond à ces exigences, reçoit la notification d'élection jusqu'au 20 août par la poste. Dans ce document, tu trouveras l'adresse du bureau de vote où tu peux voter. Les bureaux de vote se trouvent très proche de ta résidence. Pour être autorisé à voter, tu dois apporter ta carte d'identité et la notification d'élection.

Jusqu'à aujourd’hui, peu de citoyens européens ont exercé leur droit de vote. C'est la raison pour laquelle nous, les Verts, t'invitons à exercer ton droit démocratique comme citoyen européen et de participer au développement du district!

En plus, nous nous engageons depuis longtemps pour l'attribution désirée du droit de vote aux habitants de l'arrondissement berlinois de Neukölln n'ayant ni un passeport allemand, ni un passeport de l'Union Européenne malgré le fait d'avoir vécu ici depuis plusieurs années ou même générations.

Italiano

Il 18 settembre 2016 si terranno le elezioni comunali a Berlino. Si eleggeranno i rappresentanti del Parlamento e del governo dei Länder. Nei dodici distretti di Berlino si eleggeranno, inoltre, a livello di distretti parlamentari i sindaci di distretto e gli assessori.

Sei un/a cittadino/a di un paese membro dell'Unione Europea e vivi a Berlino? Allora puoi eleggere il tuo distretto parlamentare!


Chi sarà votato con il tuo voto?

La "Bezirksverordnetenversammlung" (BVV) ovvero il parlamento del distretto. Questo determina la politica amministrativa del distretto e controlla la gestione politica del parlamento del distretto. Il sindaco del distretto (Bezirksbürgermeister) e gli assessori (Stadträte) vengono votati separatamente dal parlamento del distretto (BVV). La BVV è composta da 55 membri. Il 18 settembre a Neukölln sicandideranno alle elezioni più di 20 partiti, liste indipendenti e singoli candidati.


Come funziona?

Ogni cittadino/a dell'Unione Europea chepossiede i requisiti necessari (minimo 16 anni di età e da almeno tre mesi residente a Berlino) riceverà entro il 20 agosto un avviso elettorale (Wahlbenachrichtigung). In questa comunicazione è indicato l’indirizzo del collegio elettorale (Wahllokale), dove il singolo cittadino può recarsi a votare, che sarà collocato ad una distanza massima di 5- 10 minuti a piedi dal luogo di residenza. Per votare devi presentarti al collegio elettorale (Wahllokal) con la carta d'identità oppure il passaporto ed essere munito dell'avviso elettorale (Wahlbenachrichtigung).

Purtroppo la possibilità di dare il proprio voto fin ad oggi è stata usata in modo esiguo dai cittadini europei. Per questo noi del partito dei Verdi (Grüne) vi esortiamo: cari cittadini di Neukölln, andate a votare!

Inoltre, noi Verdi richiediamo ormai da anni che anche i cittadini di Neukölln senza un passaporto europeo o tedesco, ma che abitano qui da anni oppure addirittura da generazioni, possano votare.

Español

Las elecciones estatales de Berlín se llevarán a cabo el 18 de septiembre de 2016, en ellas se elegirá a los miembros de la Cámara de Diputados (Abgeordnetenhaus) de Berlín y en los 12 distritos de Berlín xx los consejos de distrito (Bezirksverordnetenversammlungen)

¿Eres ciudadano de un país de la UE y vives en Berlín? ¡Tienes derecho a votar en las próximas elecciones de distrito!


¿Quién será elegido con tu voto?

El "Bezirksverordnetenversammlung" (BVV) es el gobierno del distrito y determina las directrices para las políticas administrativas, fomenta acciones al respecto, además supervisa las relaciones políticas de la autoridad del distrito a través de un alcalde de distrito y concejales municipales. El alcalde del distrito y concejales serán elegidos en votación secreta.

El BVV tiene 55 asientos en total. El 18 de septiembre de 2016, más de 20 diferentes partidos, grupos políticos y los candidatos individuales se presentarán como candidatos para el BVV Neukölln.


¿Cómo funciona?

Para que los ciudadanos de la Unión Europea puedan votar es necesario: tener al menos 16 años, si estás empadronado (Meldebescheinigung) en Berlín recibirás automáticamente una tarjeta de votación (Wahlschein) antes del 27 de Agosto. En dicha papeleta de votación se encontrará el local de votación donde te encuentras registrado. Los locales de votación suelen estar cercanos a tu residencia. Tendrás que traer un documento identificativo (DNI o pasaporte) y tu papeleta de votación al lugar de votación.

Hasta ahora pocos ciudadanos de la Unión Europea hace valer su voz. Por eso, nosotros del partido verde te decimos: Querido habitante europeo de Neukölln, ¡ve a votar! Ejercer tu derecho de voto y expresa tu opinión sobre cómo funcionan los distritos (Bezirke).

Además, nosotros los Verdes proponemos, que todos los habitantes de Neukölln, que no tengan pasaporte alemán o de la Unión, pero que vivan desde hace ya varias generaciones aquí, puedan votar también.

Polska

18 września wybory w Berlinie! Będzie się wybierało nowy parlament krajowy i zarządy regionalne. W dwunastu berlińskich dzielnicach wybierze się parlamenty dzielnicowe z burmistrzami i radnymi.

Jako obywatel unii europejskiej (EU), który/która w Berlinie żyje możesz wybierać parlament dzielnicowy.


Kto będzie wybierany przez Twój głos?

Samorząd dzielnicowy (BVV), tzn. parlament dzielnicowy. Określa on linię podstawową polityki administracyjnej dzielnicy, uaktywnia działania administracyjne i kontroluje zarządzanie polityczne dzielnicy a więc burmistrza dzielnicy i radnych. Burmistrz dzielnicowy i radni będą wybierani przez parlament dzielnicowy w tajnych wyborach. Parlament dzielnicowy obejmuje 55 miejsc.18 września staniecie do wyborów w Neukölln, wyborów 20 partii, ugrupowań i kandydatów prywatnych.


Jak to funkcjonuje?

Każda/każdy obywatel Unii, która/który spełnia wymagane warunki (ukończone co najmniej 16 lat, minimum trzy miesiące głównego zameldowania w Berlinie), otrzyma do 27 sierpnia wiadomość o wyborach. W tej informacji jest podany adres lokalu wyborczego, w którym możesz oddać swój głos. Lokale wyborcze znajdują się najdalej od 5 do 10 minut na piechotę od miejsca zamieszkania.

Do wyborów jesteś zobowiązany zabrać ze sobą dokument identyfikujący (dowód osobisty lub paszport), jak również zawiadomienie o wyborach.

Dotąd korzysta stanowczo za mało obywateli Unii ze swoich praw wyborczych.

Dlatego my "Zieloni" wzywamy was: drodzy obywatele Neukölln – idźcie do urn!

W związku z tym my „Zieloni”, żądamy żeby również ci obywatele Neukölln, którzy nie posiadają niemieckiego lub unijnego paszportu, jednak od generacji żyją w tej dzielnicy mogli wreszcie wybierać.

Zählgemeinschaft

Grüne und SPD Neukölln bilden in den nächsten fünf Jahren eine Zählgemeinschaft in der BVV. Die Zählgemeinschafts-vereinbarung hält gemeinsame Ideen, Ziele und Projekte fest. Hier gibt es das gesamte Dokument zum Download.

Viele Grüne Ideen und Lösungsvorschläge für ein noch lebens- und liebenswerteres Neukölln findest du in unserem Wahlprogramm.

Das Landeswahlprogramm zur Abgeordnetenhauswahl 2016 mit unseren 101 Ideen für Berlin gibt es hier zum Download.

Presse

Für Medienanfragen wenden Sie sich bitte an unseren Referenten für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit.

Raphael Schanz
Tel. 0157 - 845 73 748
Mail: presse(at)gruene-neukoelln.de