Unsere Kandidat*innen für die Bezirksverordnetenversammlung 2016

Die Grünen Neukölln gratulieren allen gewählten Kandidat*innen für die Wahl zur Bezirksverordnetenversammlung (BVV) von Neukölln am 18. September 2016!

Auf diesen Seiten möchten wir dir unsere Kandidat*innen, ihre Themenschwerpunkte und ihre Ziele für Neukölln näher vorstellen. Selbstverständlich kannst du dich mit deinen Fragen, Anregungen oder auch Kritik direkt an die Kandidat*innen wenden die Kontaktdaten findest du, wenn du auf die Namen klickst.

Platz 1: Gabriele Vonnekold

Jahrgang 1952

Referentin im Abgeordnetenhaus

Mail: gabriele.vonnekold(at)gruene-neukoelln.de


1. Warum trittst du als Kandidatin für Bündnis 90/Die Grünen Neukölln an?

Ich kandidiere für Bündnis 90/Die Grünen für die BVV, weil ich glaube, dass nur eine Kommunalpolitik, die die Menschen einbezieht und beteiligt, erfolgreich sein kann. Nur mit den Neuköllner*innen und nicht über ihre Köpfe hinweg, werden wir einen vielfältigen Bezirk entwickeln können, in dem Kinder und Jugendliche gut aufwachsen und beste Bildungschancen haben, Wohn- und Verkehrsbedingungen familienfreundlich gestaltet sind, soziale Infrastruktureinrichtungen für alle gut erreichbar sind und ältere Menschen am Leben im Kiez teilhaben.

2. Was willst du in Neukölln erreichen?

Nachdem ich viele Jahre die Entwicklung Neuköllns hautnah miterlebt habe, liegt mir der soziale Zusammenhalt im Bezirk besonders am Herzen. Ich möchte, dass diejenigen, die diesen Bezirk nach dem Krieg wiederaufgebaut haben, genauso gut hier leben können, wie diejenigen, die zu unterschiedlichen Zeiten und aus unterschiedlichen Gründen zugezogen sind. Jede*r soll ihren*seinen Platz in einer guten Nachbarschaft finden, niemand soll verdrängt werden und jede*r soll ihrem*seinem persönlichen Lebensentwurf folgen können. Menschen mit den vielfältigsten Erfahrungen und Traditionen können zusammen einen bunten und liebenswerten Bezirk gestalten.

3. Was verbindet dich mit Neukölln?

Ich bin in Neukölln geboren worden und habe den größten Teil meines Lebens in Neukölln gelebt.

Platz 2: Bernd Szczepanski

Jahrgang 1948

Verlagskaufmann 

Mail: bernd.szczepanski(at)gruene-neukoelln.de

Bernd Szczepanski ist derzeit unser Stadtrat für Soziales im Bezirksamt Neukölln. Im Interview für unsere Bezirkszeitung berichtet er über seine Arbeit. Weitere Informationen über ihn findest du hier.

Platz 3: Samira Tanana

Jahrgang 1976

Sozialpädagogische Fachkraft

Mail: samira.tanana(at)gruene-neukoelln.de


1. Warum trittst du als Kandidatin für Bündnis 90/Die Grünen Neukölln an?


Ich stehe für die Werte und Grundsätze der Partei ein. Ich möchte mich aktiv im politischen Geschehen einbringen. Es ist eine Herausforderung mich den anderen Parteien in Neukölln zu stellen und unsere Interessen gegenüber diesen durchzusetzen. Die Stärkung der Menschen mit Migrationshintergrund soll zu meinen Aufgaben gehören. Ich möchte gerne, dass diese ein Wahlrecht ab 16 Jahren erhalten. Bildung sollte für alle Menschen ohne großen Aufwand zugänglich sein.

2. Was willst du in Neukölln erreichen?

Neukölln ist ein multikultureller Bezirk. Ich möchte die verschiedenen Kulturen zusammenbringen und mich für den sozialen Frieden einbringen. Vorurteile abzubauen gehört zu meinen Zielen. Ich kenne Neukölln gut und die Menschen, die in diesem Bezirk leben, so dass ich mich für ihre Wünsche einsetzen kann. Ich möchte die Interessen der Bürger*innen in Neukölln in die Politik tragen und umsetzen.

3. Was verbindet dich mit Neukölln?

Durch mein jahrelanges ehrenamtliches Engagement fühle ich mich den Menschen in Neukölln verbunden, sei es durch den Aufbau eines großen Netzwerkes oder die verschiedenen Veranstaltungen und Feste, auf denen ich viele Bürger*innen kennengelernt habe. Durch den Wohltätigkeitsverein Al – Huleh e.V habe ich den Kontakt gepflegt und ausgeweitet. Ich möchte die Belange der Menschen in Neukölln politisch vertreten.

Platz 4: Jochen Biedermann

Jahrgang 1979

Selbstständiger

Mail: jochen.biedermann(at)gruene-neukoelln.de


1. Warum trittst du als Kandidat für Bündnis 90/Die Grünen Neukölln an?

In den letzten sechs Jahren habe ich in der Bezirksverordnetenversammlung für ein gerechtes, ökologisches, fahrrad- und fußgänger*innenfreundliches, soziales, transparenteres und offenes Neukölln gestritten. Dafür, dass der Bezirk seine Spielräume konsequent nutzt, um Einkommensschwächere vor Verdrängung zu schützen. Für eine ernstgemeinte Bürger*innenbeteiligung, die zuhört und nicht alles besser weiß. Für eine Integrationspolitik, die sich Herausforderungen stellt und Chancen nutzt, anstatt im Fernsehstudio einfache Antworten abzusondern. Diese Aufgaben sind leider noch nicht erfüllt – darum kandiere ich erneut.

2. Was willst du in Neukölln erreichen?

Ich will eine Verwaltung, die auf der Seite der Neuköllner*innen steht und gerade für die stark ist, die am Schwächsten sind. Eine Bezirkspolitik, die ihre Möglichkeiten gegen steigende Mieten, Luxusmodernisierung und Verdrängung endlich konsequent nutzt und nicht weiter auf Zeit spielt. Und ich möchte ein sicheres Neukölln – für Fahrradfahrer*innen, Fußgänger*innen und spielende Kinder. 

3. Was verbindet dich mit Neukölln?

Seit mehr als 13 Jahren lebe ich in Neukölln. In dieser Zeit ist der Bezirk zu meinem Zuhause geworden ist. Ein Zuhause, in dem ich mich wohl fühle und wo ich gerne lebe, in dem ich aber auch täglich auf Dinge treffe, die mich maßlos ärgern und die ich ändern will. Daraus schöpfe ich immer aufs Neue meine Motivation für eine engagierte grüne Kommunalpolitik.

Platz 5: Ursula Künning

Jahrgang 1952

Diplomsozialpädagogin

Mail: ursula.kuenning(at)gruene-neukoelln.de


1. Warum trittst du als Kandidatin für Bündnis 90/Die Grünen Neukölln an?

Ich kandidiere für Bündnis 90/Die Grünen, um mich politisch dafür einzusetzen, dass Menschen nicht wegen Armut, Krankheit, Behinderung und/oder hohem Alter von der gesellschaftlichen Teilhabe ausgeschlossen werden. Neukölln soll ein Bezirk für alle Menschen bleiben, die unabhängig von Alter, Herkunft oder sexueller Orientierung friedlich und gleichberechtigt miteinander leben wollen.

2. Was willst du in Neukölln erreichen?

Ich setze mich besonders ein für die Rechte von LGBTI-Menschen, die sich als lesbisch, schwul, bisexuell, transsexuell oder intersexuell identifizieren. Diese werden auch in Neukölln häufig diskriminiert. Hier ist eine bezirkliche Anlaufstelle, die Beratung und Vernetzung anbietet, dringend erforderlich.

3. Was verbindet dich mit Neukölln?

Seit 18 Jahren lebe und arbeite ich in Nord-Neukölln und beobachte die Veränderung des Kiezes mit gemischten Gefühlen. Mir gefällt das schönere Straßenbild mit den vielen Cafés und Geschäften. Doch meine Arbeit mit Menschen, die arm und/oder krank sind, bestätigt mich in meinem politischem Engagement für ein Neukölln, das auch Menschen in schweren Lebenssituationen ein sicheres und bezahlbares Zuhause bietet.

Platz 6: Christian Hoffmann

Jahrgang 1962

Bodenkundler, Umweltingenieur

Mail: christian.hoffmann(at)gruene-neukoelln.de


1. Warum trittst du als Kandidatin für Bündnis 90/Die Grünen Neukölln an?

GRÜN zieht sich durch mein Leben. Von Grüner Arbeit als Bodenkundler und Landschaftsplaner bis zu meiner Arbeit in einem Urban Gardening-Projekt in Neukölln. Die vergangenen 5 Jahre habe ich Grüne Parteipolitik im Kreisvorstand gestaltet, nun möchte ich das gleiche in der BVV tun, weil ich Lust habe, sozial- und umweltgerechte Politik für die Neuköllner*innen voranzubringen. Ich möchte ein direkter Ansprechpartner für die Anliegen der Bürger*innen in Neukölln werden.

2. Was willst du in Neukölln erreichen?

Der Boombezirk Neukölln benötigt Mäßigung und verantwortungsbewusstes Handeln. Ich werde mich in der BVV dafür einsetzen, dass der Neuköllner Norden zum Milieuschutzgebiet wird und ein lebenswerter, bezahlbarer und sozial ausgewogener Kiez mit einer bunten Bevölkerungsmischung bleibt. Ich möchte, dass für die Bewohner*innen angemessene, attraktive Bildungs-, Freizeit- und Naturerfahrungsangebote bereitgestellt werden. Ich unterstütze die Initiative zum Fahrradvolksentscheid, weil wir (nicht nur in Neukölln) eine moderne Verkehrspolitik brauchen, die den Anforderungen der Bürger*innen gerecht wird. Ich mache mich stark für Geflüchtete, damit Integration kein leerer Begriff bleibt, sondern durch aktives Handeln mit Leben gefüllt wird, und kämpfe gegen Rechtspopulismus und Rechtsradikalismus.

3. Was verbindet dich mit Neukölln?

Ich bin gebürtiger Neuköllner und lebe mit kurzen Unterbrechungen weiterhin in meinem Geburtshaus. Ich bin in der Sprecher*innengruppe des QR Flughafenstraße, im Fachbeirat des Nachbarschaftsheims Neukölln e.V. und seit Gründung des Multikulturellen NachbarschaftsGartens Neukölln e.V. dessen Vorsitzender.

Platz 7: Sofie Krotter

Jahrgang 1986

Store Managerin

sofie.krotter(at)gruene-neukoelln.de


1. Warum trittst du als Kandidatin für Bündnis 90/Die Grünen Neukölln an? 

Seit sechs Jahren beschäftige ich mich als aktives Mitglied der Grünen mit Wirtschafts-, Energie- und Umweltpolitik. Dieses Interesse sowie meine im Studium erworbenen Kenntnisse zur nachhaltigen Wirtschaft und Politik haben mir vor Augen geführt, wie bedeutungsvoll die Rolle von ambitionierten Unternehmen und Konsument*innen für den Schutz von Umwelt und Natur ist.

2. Was willst du in Neukölln erreichen?

Ich möchte mich gerne für einen Erhalt des Tempelhofer Felds in seiner jetzigen Form einsetzen und werde ein waches und kritisches Auge auf eventuelle Bebauungspläne haben. Durch meine langjährige Aktivität in der Anti-Atom-Bewegung sehe ich zudem im Einsatz unseres Bezirks für eine sozialverträglich gestaltete Umsetzung der Energieeffizienz und des Umstiegs auf erneuerbare Energien ein essentielles Ziel meiner Arbeit.

3. Was verbindet dich mit Neukölln? 

Ich wohne seit mittlerweile acht Jahren in Neukölln und möchte dafür sorgen, dass Neukölln weiterhin für seine Bewohnerinnen und Bewohner eine erschwingliche Heimat bleibt – nur eben grüner.

Platz 8: Bertil Wewer

Jahrgang 1959

Diplom-Betriebswirt

Mail: bertil.wewer(at)gruene-neukoelln.de


1. Warum trittst du als Kandidat für Bündnis 90/Die Grünen Neukölln an?

Seit September 2011 bin ich Mitglied der Fraktion in der BVV. Unsere grünen Positionen vertrete ich in fünf Ausschüssen: Stadtentwicklung, Verkehr und Tiefbau, Grünflächen, Natur und Umweltschutz, Wirtschaft sowie Eingaben und Beschwerden. Diese oft mühsame, aber durchaus erfolgreiche Arbeit will ich gerne in der neuen Wahlperiode fortsetzen.

2. Was willst du in Neukölln erreichen?

Das dringendste Thema sind für mich die hohen Mieten im Bezirk. Deshalb setze ich mich für Wohnungsbau auf knappem Baugrund ein. Auch die Unterbringung und Integration der Geflüchteten steht weiter auf der Tagesordnung. Ich bin für die Verlängerung der U7 von Rudow nach Schönefeld, ein QM-Gebiet in Neubritz sowie Tempo 30 auf den besonders durch Schadstoffe belasteten Abschnitten der Sonnenallee. Ich setzte mich für ein fahrradfreundliches Neukölln ein und streite für ein funktionierendes Bürgeramt.

3. Was verbindet dich mit Neukölln?

Seit über 20 Jahren wohne und arbeite ich in diesem wunderbaren, bunten und kreativen Bezirk. Ich bin mittlerweile Mitglied in einem Dutzend Vereine und Organisationen und habe dabei unendlich viele Menschen kennen gelernt, die sich für ein besseres Neukölln engagieren. Mit ihnen zusammen setze ich mich für unseren multikulturellen Bezirk ein.

Platz 9: Karin Nadrowski

Jahrgang 1971

Biologin im Zweitstudium Medizin

Mail: karin.nadrowski(at)gruene-neukoelln.de

1. Warum trittst du als Kandidatin für Bündnis 90/Die Grünen Neukölln an?

Bündnis 90/Die Grünen haben schlicht und einfach die besten Argumente auf ihrer Seite. Ob es um  nachhaltige Stadtentwicklung, Bildung, ein modernes Familienbild, Emanzipation, soziale Gerechtigkeit oder Wirtschaftsfragen geht: Wir haben engagierte, fachkundige, offene, und positive Menschen, die Konzepte entwickeln können. Mir persönlich ist bei der Entwicklung von Konzepten wichtig, dass die Dinge in ihrer Komplexität erfasst werden und gemeinsam als BVV um die beste Strategie gerungen wird. Das heißt, dass keine einfachen "Basta"-Entscheidungen entlang Parteilinien getroffen werden. Da fühle ich mich bei Bündnis 90/Die Grünen am besten aufgehoben. Denn für solche Entscheidungen braucht es zum einen die ehrliche Beschäftigung mit den komplexen Details, die Bereitschaft zum Streit um die besten Argumente, aber auch die Bereitschaft Kompromisse zu finden.

2. Was willst du in Neukölln erreichen?

Neukölln hat mit seiner Vielfalt ein enormes Potential, ein lebenswerter und beispielhafter Ort zu sein. Ich wünsche mir ein Neukölln, in dem sich Menschen gerne aufhalten. Dafür wünsche ich mir eine Stärkung der nachhaltigen, schadstoffarmen und ungefährlicheren Verkehrsmittel, insbesondere Fahrrad und Fußgänger*innen. Dazu gehört eine Förderung kleinerer und mittlerer Betriebe. Ein lebenswertes Neukölln heißt auch ein Neukölln mit guten Chancen für alle, und das bedeutet Investition in Bildung und soziale Infrastruktur. In der BVV möchte ich mich speziell mit dem Gender Budgeting beschäftigen. Es gibt noch viele Möglichkeiten, die Entscheidungsfreiheit von Männern und Frauen zu fördern, wie viel und auf welcher Verantwortungsebene sie arbeiten wollen. Gender Budgeting kann hier das Auge schärfen und Handlungsmöglichkeiten aufzeigen.

3. Was verbindet dich mit Neukölln?

Ich lebe mit meiner Frau und unserer Tochter in Neukölln, genauer im Süden Neuköllns, im schönen Buckow. Unsere Tochter besucht eine Neuköllner Grundschule. Wir nehmen hier am Vereinsleben des SV Buckow teil, in dem meine Frau und ich seit einigen Jahren Standard-Latein tanzen. Zudem engagieren wir uns im RuT (offene Initiative für lesbische Frauen) im Schillerkiez. Wir lieben und genießen die Vielfalt Neuköllns.

Platz 10: Ali Firat

Jahrgang 1980

Grundschullehrer

Mail: ali.firat(at)gruene-neukoelln.de


1. Warum trittst du als Kandidat für Bündnis 90/Die Grünen Neukölln an?

Seit 2006 bin ich aktives Mitglied bei Bündnis 90/Die Grünen und identifiziere mich sehr mit ihrer Programmatik. Unser erstes Bundesprogramm beschrieb unsere Partei als sozial, ökologisch, basisdemokratisch und gewaltfrei. An diesem Selbstverständnis orientiere ich mich.

2. Was willst du in Neukölln erreichen?

Neukölln ist bunt und genauso bunt soll auch unser Bezirksparlament werden. Unsere Vielfalt ist eine Chance für unseren Bezirk. Neukölln entwickelt sich weiter und hat noch großes Potenzial attraktiver zu werden. Gemeinsam mit euch möchte ich dazu beitragen, Neukölln grüner und sozialer zu gestalten.  

3. Was verbindet dich mit Neukölln?

Ich wohne und arbeite in Nord-Neukölln und verbringe auch einen Großteil meiner Freizeit in Neukölln. Für mich ist es selbstverständlich meinen Wohn- und Arbeitsort mitzugestalten.

Platz 11: Annette Heppel

Jahrgang 1974

Politikwissenschaftlerin

Mail: annette.heppel(at)gruene-neukoelln.de


1. Warum trittst du als Kandidatin für Bündnis 90/Die Grünen Neukölln an?

Weil ich mich mit meinen Grundprinzipien bei den Bündnisgrünen am besten wiederfinde: zukunftsorientiertes, nachhaltiges Denken und Handeln in allen Politikbereichen über Wirtschaftsbilanzen und Legislaturperioden hinaus, gegenseitiger Respekt und Umgang auf Augenhöhe mit allen Menschen und unabhängig vom jeweiligen Hintergrund, Einbindung aller Beteiligten bei wichtigen Entscheidungen und nicht einfach über ihre Köpfe hinweg bestimmen, Akzeptanz und Gleichwertigkeit völlig unterschiedlicher Lebensentwürfe und vieles mehr. Und ich möchte gemeinsam mit Menschen, die diese Grundwerte teilen, daran arbeiten, sie besser zu verwirklichen, als das aktuell der Fall ist.

2. Was willst du in Neukölln erreichen?

Grundsätzlich gesprochen: All das eben schon genannte. Ein konkretes Beispiel: Die Beteiligung der Neuköllner*innen bei öffentlich finanzierten Projekten und Bauvorhaben ist deutlich ausbaubar. Auch wenn die Verwaltung alle gesetzlich vorgeschriebenen Schritte unternimmt und gute Arbeit leistet – das reicht manchmal eben nicht. Eine Verwaltung kann gar nicht immer alles wissen und in vielen Fällen können die Menschen im Kiez besser einschätzen, was vor Ort wirklich gebraucht wird. Diese Kompetenzen sollten zusammenführt werden, so könnte gemeinsam ein besseres Ergebnis erreicht werden, mit dem auch mehr Menschen zufrieden sind. Und ich möchte ein Auge darauf haben, dass die begrenzten Gelder des Bezirks nachhaltiger ausgegeben werden und vor allem dort, wo es am nötigsten ist. Brauchen wir z.B. wirklich einen neuen Parkplatz, wenn gleichzeitig Kinder auf der Straße spielen, weil sie keinen Spielplatz haben? Meine Priorität wäre letzteres.

3. Was verbindet dich mit Neukölln?

Ich lebe seit mittlerweile 20 Jahren in Berlin, 14 davon in Neukölln. Im Vergleich zu den meisten anderen Ecken Berlins, in denen ich gewohnt habe, finde ich den Alltag hier viel bunter und abwechslungsreicher. Man kann hier immer wieder etwas völlig Neues entdecken und ständig dazulernen. Und ich mag die Gegensätze des Bezirks – Häusermeer und große Grünflächen, dichter Innenstadtnorden und schon fast dörflicher Süden, hier ist für jeden Geschmack und jede Stimmung das Passende in Reichweite.

Platz 12: Wolfgang Ewert

Jahrgang 1960

Lehrer für Politik, Deutsch und Ethik

Mail: wolfgang.ewert(at)gruene-neukoelln.de

Wolfgang Ewert tritt auch als Direktkandidat für das Berliner Abgeordnetenhaus im Wahlkreis 5 an. Hier findest du eine ausführliche Vorstellung.

Platz 13: Milena Oschmann

Jahrgang 1984

Expertin Umweltkommunikation

Mail: milena.oschmann(at)gruene-neukoelln.de


1. Warum trittst du als Kandidatin für Bündnis 90/Die Grünen Neukölln an?

Ich bin seit meinem 16. Lebensjahr Mitglied bei den Grünen, seit 2012 bin ich für die Grünen Neukölln als Bürgerdeputierte im Ausschuss für Bürger*innendienste. Dieses Engagement möchte ich nun gerne ausbauen und mich auch in anderen Ausschüssen und vor allem in der BVV mit grünen Themen einbringen. Nach meinem Studium der Politik habe ich im Bundestag für die Grünen im Bereich Klima- und Energiepolitik gearbeitet, seit 2013 gestalte ich die Umweltkommunikation der Deutschen Bahn AG mit, so dass ich meine umwelt- und klimapolitische Expertise auch gerne in der BVV einsetzen möchte.

2. Was willst du in Neukölln erreichen?

Neukölln ist nicht wie jeder Bezirk, er spiegelt unsere bunte Gesellschaft perfekt wider, von Spießer*innen bis Migrant*innen, von Rentner*innen bis Student*innen, alles findet man in Neukölln. In der BVV Neukölln findet man allerdings diesen Durchschnitt Neuköllns nicht unbedingt wieder, das sieht man schon an der Altersstruktur der BVV. Das möchte ich gerne zusammen mit den Grünen ändern.

3. Was verbindet dich mit Neukölln?

Viele meiner Lieblingsorte in Berlin finden sich hier, vom Britzer Garten bis zum Klunkerkranich, der Hufeisensiedlung und den vielen tollen Bars und Restaurants. Mit dem Fahrrad erkunde ich den Bezirk am liebsten, der größer ist als so manche Landeshauptstadt.

Platz 14: Christoph Kopp

Jahrgang 1988

Augenoptiker

Mail: christoph.kopp(at)gruene-neukoelln.de


1. Warum trittst du als Kanditat für Bündnis 90/Die Grünen Neukölln an?

Seit vier Jahren bin ich jetzt bei den Grünen aktiv und konnte mich schon immer mit den Überzeugungen des Umweltschutzes, einer weltoffenen Gesellschaft und einer bürger*innennahen Politik identifizieren. Diese Werte werde ich im Bezirksamt vertreten und möchte dabei mein politisches Engagement einbringen.  

2. Was willst du in Neukölln erreichen?

In Neukölln möchte ich für faire Mieten kämpfen, was wir mit dem Milieuschutz für den Reuter- und Schillerkiez bereits erreicht haben. Dies muss für ganz Nord-Neukölln gelten. Außerdem müssen unsere Straßen sicherer werden, weshalb ich den Fahrradvolksentscheid unterstütze.  

3. Was verbindet dich mit Neukölln?

Ich bin vor einigen Jahren nach Berlin gezogen und sofort in Neukölln gelandet, wo ein Teil meiner Familie mit mir im gleichen Haus wohnt. Da auch viele meiner Freund*innen in Neukölln wohnen, ist der Bezirk zu meinem Lebensmittelpunkt geworden.

Platz 15: Rhea Niggemann

Jahrgang 1987

Politikwissenschaftlerin

Mail: rhea.niggemann(at)gruene-neukoelln.de


1. Warum trittst du als Kandidatin für Bündnis 90/Die Grünen Neukölln an?

Bündnis 90/Die Grünen sind für mich der Ort, an dem sich progressive Politik machen lässt, die allen Menschen nutzt und alle Menschen mitnimmt. Weltweit und auch hier in Berlin gibt es zu viele Probleme, als dass wir uns eine Politik des Verharrens, wie sie von SPD und CDU gemacht wird, weiter erlauben könnten. Wir brauchen gute und zukunftsfähige Konzepte für ein Berlin, in dem alle willkommen sind und alle gut leben können. Bündnis 90/Die Grünen liefern diese Konzepte.

2. Was willst du in Neukölln erreichen?

Ich möchte, dass in Neukölln alle Menschen selbstbestimmt und angstfrei leben können. Unabhängig von ihrer Herkunft, ihrem Geschlecht, ihrer sexuellen Orientierung oder ihrer Religion. Besonders einsetzen möchte ich mich dafür, dass auch Neuankommende – egal aus welchen Gründen sie nach Neukölln kommen – einen guten Start bei uns haben. Hierzu brauchen wir vor allem in der Geflüchtetenpolitik Weichenstellungen. Wir müssen uns dafür einsetzen, dass mehr und bessere Unterkünfte bereitgestellt werden, dass geflüchtete Kinder und Jugendliche schnell Zugang zu regulären Bildungsangeboten haben und Erwachsene zum Arbeitsmarkt. Alle Neuankommenden müssen schnell die Chance haben, sich zu beteiligen und einzubringen. In unseren Wahlprogrammen auf Landes- und Bezirksebene zeigen wir auf, was hierfür dringend notwendig ist. Zu einem angstfreien Leben für alle und zu guten Integrationschancen gehört immer auch der aktive Kampf gegen Rechte und ihre menschenverachtenden Ansichten und Handlungen. Ich möchte deshalb den zivilgesellschaftlichen Protest gegen Rechts stärken und verhindern, dass Rechte in Neukölln ihr hetzerisches Gedankengut verbreiten.

3. Was verbindet dich mit Neukölln?

Neukölln ist für mich mehr als nur ein Ort. Neukölln ist für mich auch ein Lebensgefühl. Es ist der gelebte gesellschaftliche Gegenentwurf zu den Vorstellungen von AfD und Co. Die Neuköllner Mischung bringt die unterschiedlichsten Menschen zusammen: Moscheegemeinden und Berliner Eck-Kneipen, Roma-Initiativen und queere Clubs, Spätis und Künstler*innen-Ateliers. Als Sprecherin der Grünen Neukölln setze ich mich bereits dafür ein, dass diese Mischung erhalten und Neukölln vielfältig und solidarisch bleibt. Diese Arbeit möchte ich mit Ihrer/Eurer Stimme gerne in der Bezirksverordnetenversammlung fortsetzen.

Presse

Für Medienanfragen wenden Sie sich bitte an unseren Referenten für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit.

Raphael Schanz
Tel. 0157 - 845 73 748
Mail: presse(at)gruene-neukoelln.de