Es geht voran...
Etappensieg für die Berliner Jugendämter im Kampf um ausreichendes Personal
Nach langem zähen Ringen ist es gelungen, eine Vereinbarung mit der Senatsverwaltung zu erzielen, die den Jugendämtern einen begrenzten Einstellungskorridor eröffnet, um Sozialarbeiter für den Kinderschutz einzustellen. Damit kann gesichert werden, dass freie und jetzt schon bekannte freiwerdende Stellen nachbesetzt werden können. Die sich bisher immer schneller drehende Abwärtsspirale in den Sozialarbeiterteams kann zungächst gestoppt werden.
Bisher konnte immer häufiger für ausscheidende Kolleginnen und Kollegen kein Ersatz geschaffen werden, da kein ausreichend qualifiziertes Personal im Stellenpool des öffentlichen Dienstes vorhanden war und Außeneinstellungen kaum genehmigt wurden. So wurden die Teams trotz steigender Aufgaben durch die stetig steigende Zahl von Kindern, Jugendlichen und Familien, die dringend Hilfe und Unterstützung brauchen, immer kleiner. Damit war kldüar, dass rechtzeitige Beratung und frühzeitiges Eingreifen kaum noch zu leisten waren , sondern die vorhandenen knappen Kapazitäten in erster Linie eingesetzt werden mussten, um den gravierendsten Fällen nachzugehen. [
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Neue Schulstationen für Neukölln beschlossen
Von Gabi Vonnekold, Jugendstadträtin in Neukölln
Während die CDU in Hessen versucht hat, das Thema Jugendkriminalität zu benutzen, um Ängste zu schüren und sich mit der Forderung nach härteren Strafen zu profilieren, hat das Bezirksamt Neukölln beschlossen, trotz Finanznot verstärkt in die Prävention zu investieren. Das Bezirksamt Neukölln stellt 625.000 Euro zur Verfügung, um sieben Schulstationen in Grundschulen einzurichten, die mit dem neuen Schuljahr ihre Arbeit aufnehmen können.
Schulstationen haben sich bereits seit Jahren in einigen Neuköllner Schulen als Mittel bewährt, das soziale Miteinander der Schülerinnen und Schüler und ganz allgemein das Lernklima an der Schule zu verbessern. In Schulstationen arbeitet sozialpädagogisches Personal mit Schülerinnen und Schülern, die Probleme haben oder Probleme machen. Ziel ist es, sie psychisch und sozial zu stabilisieren und wieder für das Lernen zu gewinnen. Sie beraten auch Eltern, Lehrerinnen und Lehrer und arbeiten eng mit ihnen zusammen, um Schuldistanz und Gewaltbereitschaft zu bekämpfen. Mit diesem Angebot soll der Tendenz entgegengewirkt werden, dass immer mehr Kinder bereits in der Grundschule die Lust am Lernen verlieren, zu Schulschwänzern werden und damit schon früh die Chance auf einen guten Schulabschluss einbüßen. [
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"Die Menschen sind wacher"
Jugendstadträtin Gabi Vonnekold im Interview mit der Süddeutschen Zeitung über verwahrloste Kinder, die Arbeit des Jugendamtes und die zunehmende Sensibilität im Kinderschutz -> Link zum Interview
Weitere Artikel zum Thema:
Berliner Zeitung vom 16.5.2007: Jugendamt soll öfter Hausbesuche machen
Kinderschutz - Nur Menschen bilden ein starkes Netz
von Jugendstadträtin Gabi Vonnekold, veröffentlicht im Stachel Nr. 160
Seit Wochen ist der Kinderschutz Thema in allen Zeitungen. Immer wieder werden erschreckende Beispiele dafür bekannt, dass Kinder schwer misshandelt oder vernachlässigt werden. Danach stellt sich regelmäßig die Frage, warum konnten diese schlimmen Fälle nicht verhindert werden? Noch viel zu häufi g gilt die Art, wie Eltern ihre Kinder behandeln als Privatsache, aber Kinder haben Rechte, die auch die Eltern nicht einfach verletzen dürfen. Kinder haben das Recht auf eine gewaltfreie Erziehung und darauf, angemessen versorgt zu werden. Deshalb ist es wichtig, zu reagieren, wenn ein Kind erkennbar schlecht behandelt wird. Dies gilt für Verwandte, Freunde der Familie, Nachbarn, aber auch für Kinderärzte und Kinderärztinnen, Krankenhäuser, Kitas, Schulen, Jugendfreizeiteinrichtungen und die Polizei. [
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Gabi Vonnekold im Interview mit der Berliner Woche
Die Neuköllner Ausgabe der
Berliner Woche interviewte für die Ausgabe vom 21. Februar 2001 Gabi Vonnekold zum Umgang mit jugendlichen Straftätern. Dabei betont unsere Jugendstadträtin, dass es das erste Ziel immer sein muss, "die Jugendlichen auf die "richtige Spur zu bringen." Hilfsangebote stehen vor dem Wegsperren." Dabei kann es jedoch nicht darum gehen, nur Verständnis zu haben: "Gewalttätige Kinder und Jugendliche müssen mit ihren Taten konfrontiert werden, doch das muss immer innerhalb verlässlicher und verbindlicher Beziehungsstrukturen passieren". Dabei muss ein Schwerpunkt auf der Prävention liegen: "Abhängig von der Sozialprognose kostet den Bezirk ein Heimplatz 200 bis 250 Euro am Tag. Dafür können wir einen Sozialarbeiter auf die Straße stellen, der sich präventiv um die Jugendlichen kümmert."
Lesen Sie das ganze Interview
Fünf Jahre Neuköllner Netzwerk Berufshilfe e.V.
von Jugendstadträtin Gabi Vonnekold, veröffentlicht im Stachel Nr. 159
Am 8.11. feierte das Neuköllner Netzwerk Berufshilfe e.V. sein fünfjähriges Bestehen mit einem „Tag der offenen Tür“ im Jugendberatungshaus in der Glasower Straße. Der Übergang von der Schule in das Berufsleben gestaltet sich für eine steigende Zahl von Jugendlichen zunehmend schwieriger. Leider stehen zur Zeit Ausbildungs- oder Arbeitsplätze nicht in ausreichender Zahl zur Verfügung, die Konkurrenz um die wenigen Plätze ist groß und Jugendliche, die zusätzliche Probleme mitbringen, drohen bereits am Anfang ihres Berufsweges zu scheitern. Hier bietet das Jugendberatungshaus mit seinen vielfältigen Angeboten von Beratung und Qualifizierung eine wirksame Hilfe an. [
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Gabi Vonnekold zur Jugendstadträtin gewählt
Bei der konstituierenden Sitzung der Neuköllner Bezirksverordnetenversammlung (BVV) wurde die bisherige Grüne Fraktionsvorsitzende als Jugendstadträtin ins Bezirksamt gewählt. Sie erhielt mit 43 Stimmen das zweitbeste Ergebnis aller StadtratskandidatInnen und damit 13 Stimmen mehr als die rot-grün-rote Zählgemeinschaft zusammen aufbringt. Damit stellen die Grünen nach siebenjähriger Pause wieder eine Stadträtin in Neukölln.
Der neuen Fraktion gehören Heinz Wagner, Gabi Gebhardt, Jürgen Biele, Susanna Kahlefeld, Bernd Szczepanski und Hanna Schumacher an. Heinz Wagner wurde zum Fraktionsvorsitzenden gewählt.
Unsere Stadträtin
Seit den letzten Wahlen stellen Bündnis 90/Die Grünen in Neukölln wieder eine Stadträtin.
Unsere bisherige Fraktionsvorsitzende und Spitzenkandidatin Gabi Vonnekold wurde von der Bezirksverordnetenversammlung zur Jugendstadträtin gewählt. Damit sind sieben Jahre ohne grüne Vertretung im Bezirksamt zu Ende gegangen. Anders als auf Landes- oder Bundesebene werden Stadtratsposten in Berlin nicht durch politische Koalitionsbildungen sondern allein durch das Wahlergebnis vergeben: seit den Wahlen im September 2006 stellt die SPD den Bezirksbürgermeister und zwei Stadträte, die CDU zwei StadträtInnen und Bündnis 90/Die Grünen eine Stadträtin.
Auf diesen Seiten wollen wir Sie über unsere Stadträtin und ihre Arbeit informieren. So finden Sie neben aktuelle Meldungen (siehe rechts) die Antworten von Gabi Vonnekold auf die Anfragen anderer Fraktionen sowie einen
Lebenslauf.
Zur offiziellen Webseite des Jugendamts Neukölln
Direkter Kontakt: gabi.vonnekold@gruene- neukoelln.de



