Sonntag, 18. November 2007, 15 Uhr: Flughafen Tempelhof

Bevor der Flughafen Tempelhof im kommenden Jahr endlich geschlossen wird, laden wir Sie zu einer Führung auf dem imposanten Areal ein. Anschließend diskutieren wir über die Nachnutzungspläne.

Alle, die leider keinen Platz mehr bekommen haben, können sich hier sind einige Bilder von der Flughafen-Führung ansehen (Klick auf Bild öffnet die Bilder in größerem Fenster, P für vorheriges, N für nächstes Bild drücken):

  • Der Flughafen von aussen. Bild: Jochen Biedermann
  • Die Haupthalle im Flughafen Tempelhof. Bild: Jochen Biedermann
  • Amerikanisches Luftbrückengemälde anlässlich der 750-Jahr-Feier Berlins 1987. Bild: Jochen Biedermann
  • Blick aus dem Gebäude auf den Flughafen. Bild: Jochen Biedermann
  • Im Keller unter dem Gebäude. Bild: Jochen Biedermann
  • Im Keller unter dem Gebäude. Bild: Jochen Biedermann
  • Aussenansicht auf ein Seitengebäude. Bild: Jochen Biedermann
  • Lageplan des Flughafens. Bild: Jochen Biedermann
  • Wandmalerei im Luftschutzbunker. Bild: Jochen Biedermann
  • Im Luftschutzbunker. Bild: Jochen Biedermann
  • Auf dem Dach des Flughafens. Bild: Jochen Biedermann
  • Der abgetrennte Teil der Eingangshalle. Bild: Jochen Biedermann

Samstag, 27. Oktober, 15 Uhr: Rund um den Körnerpark

Unser Kiezspaziergang führt uns dieses Mal rund um den Körnerpark. Wir laden Sie ein, Geschichte, Geschichten, soziale Projekte und vieles mehr zu entdecken. Treffpunkt: Vor der Galerie im Körnerpark.

Hier können Sie sich Bilder vom Spaziergang ansehen (Klick auf Bild öffnet die Bilder in größerem Fenster, P für vorheriges, N für nächstes Bild drücken):

Treffen der Spaziergänger im Körnerpark
Eingesammelter Müll im Rahmen des Kiezputzes des QMs Körnerpark am gleichen Tag
Besen vom Kiezputz vor dem Neuköllner Nachbarschaftsheim
Klanginstallation im Körnerpark
Das jüdische Theater Bimah, das seine Heimat inzwischen im Körnerkiez gefunden hat
Die Ilsenhöfe
Gedenktafel für Werner Seelenbinder an der Konrad-Agahd-Grunschule in der Neuköllner Thomasstraße
Die Peter-Petersen-Schule, die 2007 mit dem Berliner Präventionspreis ausgezeichnet wurde, die einzige Berliner Schule, die nach dem Jenaplan-Konzept unterrichtet
Bei Statt Knast haben Jugendliche die Möglichkeit, sich aktiv zu betätigen anstatt ins Gefängnis zu gehen
Skulptur bei Statt Knast
Lichtinstallation im Körnerpark
Lichtinstallation im Körnerpark
Lichtinstallation im Körnerpark

Sonntag, 7. Oktober, 11 Uhr: Gartenarbeitsschule Britz

Einmalig und einzigartig in Neukölln ist die Gartenarbeitsschule in Britz. Zehntausende Kinder aus der Großstadt lernen jedes Jahr „Biologie zum Anfassen“: vom Säen, Hegen und Pflegen bis hin zum Ernten und Weiterverarbeiten von Obst und Gemüse zu Saft oder Marmelade. Die Leiterin der Gartenarbeits­schule führt uns durch das große Gelände mit Schafen, Bienenhaus, mongolischer Jurte und Hochbeeten. Treffpunkt: Eingangstor, Fritz-Reuter-Allee 121.

Samstag, 26. Mai: Neuköllner Reformwohnungsbau gestern und heute

Kaum bekannt und dich wegweisend im Wohnungsbau. Bei einem Spaziergang zwischen der Fritz- Karsen-Schule und dem Ortolanweg wollen wir einige Wohnungsbauprojekte besichtigen, die es verdient haben, nicht nur von Eingeweihten und Denkmalschützern gekannt zu werden. Über die Hufeisensiedlung, mit der in den 20er Jahren völlig neue Wege im Wohnungsbau beschritten wurden und vielleicht in die Liste des Unesco-Weltkulturerbes aufgenommen wird, laufen wir durch denkmalgeschütze Siedlungen oder Siedlungen mit einer geplanten Erhaltungsverordnung quer durch Britz zum Ortolanweg, wo schon vor ca. 15 Jahren ein Projekte des gemeinschaftorientierten Wohnens von Jung und Alt realisiert worden ist. Neukölln war eben schon immer der Zeit voraus. Nur glaubt es keiner.

Treffpunkt am 26. Mai um 15 Uhr auf dem Parkplatz der Fritz-Karsen-Schule, Onkel-Bräsig-Str. 76/78.

Samstag, 28. April: Britzer Baumblüte

Wir laden Sie ein bei einem Spaziergang Britz unter blühenden Bäumen kennenzulernen. Wir treffen uns am 28. April um 15 Uhr am U-Bahnhof Blaschkoallee. Dauer des Spaziergangs ca. zwei Stunden.

Montag, 19. März: Besichtigung des Biomasse-Heizkraftswerks in Rudow

Wir wird Energie in Neukölln produziert? Wir laden Sie ein mit uns das Biomasse-Heizkraftwerk in Rudow zu besichtigen. Treffpunkt am 19. März um 15.45 Uhr auf dem Parkplatz vor dem Werk am Ende der Köpenicker Straße.

Achtung: Die Teilnehmerzahl ist begrenzt, eine Anmeldung ist unbedingt erforderlich (Anmeldung an schoeneseiten(at)gruene-neukoelln.de)

Besichtigung des Biomassekraftwerks Rudow

Am 19.März trafen sich Interessierte zu „Neuköllns schönen Seiten“ vor dem Biomasse-Heizkraftwerk der EKT GmbH in der Köperniker Straße in Rudow, welches die Gropiusstadt mit Fernwärme versorgt.

Die ca. einstündige Führung durch den Vertriebsleiter Herr Lehmann zeigte den Arbeitsablauf dieses am 1.Mai 2003 fertig gestellten, 20 MW–Kraftwerkes, vom Abladen des angelieferten Altholzes bis zur Entsorgung der Abfallprodukte.

Die 20 Mitarbeiter betreiben das Heizkraftwerk mit 150.-200.00 t Altholz im Jahr. Sie erzeugen damit 80% der benötigten Energie. Die restlichen 20% werden durch ein gasbetriebenes Heizwerk erzeugt.

Das Altholz wird größtenteils vom Schredderplatz in Spandau per Schiff angelandet, danach in Silos trocken gelagert, um dann über Förderbänder zum Kessel mit Rostverbrennung zu gelangen. Er treibt die Turbine an und erzeugt die Hitze zum Erwärmen des Wassers. Über die Fernwärmeleitung benötigt das erhitze Wasser ca. 4h bis zum letzten Heizkörper.

Aus dem in vier Gefahrenstufen eingeteilten Altholzes ergeben sich 3% Asche, die, wenn sie belastet ist, im Bergbau zur Verfüllung von Schächten verwendet wird. Unbelastete Asche nutzt man im Straßenbau, Flugasche wird unter Zugabe von Kalk im Tagebau verbaut.

Die EKT GmbH (vormals Harpen-EKT GmbH) ist ein Energiedienstleister mit den Kernkompetenzen Nah- und Fernwärmeversorgung sowie Contracting für Wärme, Kälte und Strom. Seit Mai 2006 ist die EKT eine hundertprozentige Tochter der RWE Key Account Contracting GmbH (www.harpen-ekt.de).

Die Führung gab einen interessanten Einblick in die Energiegewinnung und wir danken der EKT GmbH für die Möglichkeit der Besichtigung.

Felix Reyhl

Besichtigung der SOLON AG

Modulfertigung in der Neuköllner Werk der SOLON AG

Am Dienstag, den 21.November,  führten Neuköllns schöne Seiten eine 13 Personen starke Besuchergruppe in die Solon AG in der Ederstr. 16.

Die Solon AG ist mit einem Jahresumsatz von ca. 320 Millionen Euro eines der führenden deutschen Hersteller von Solarmodulen und Anbieter von Photovoltaiksystemen für solare Großkraftwerke. Dabei werden in Berlin 220 Mitarbeiter beschäftigt.

Während einer Führung erklärte Therese Raatz, im Unternehmen für die Öffentlichkeitsarbeit verantwortlich, sehr kompetent den gesamten Produktionsablauf von der Gewinnung der Quarzsande bis zum Leistungstest der fertigen Module. Dabei erzielt ein Standardmodul eine Leistung von ca. 200 Watt p (dies ist die Leistungseinheit von Solarmodulen) bei einer Effektivität von ca.15 Prozent.

Sie ging auf den deutschen Strommarkt und die Zukunftsmärkte in Spanien und Italien ein. Dort sind durch Verabschiedung einer an das deutsche Erneuerbare Energien Gesetz (EEG) angelehnte Gesetzgebung sehr gute Rahmenbedingungen für einen „Solarboom“ gelegt worden...

Neuköllns schöne Seiten werden leider künftig einen Schönheitsfehler haben: Frau Raatz erläuterte die Absicht des Unternehmens, seinen Standort nach Adlershof zu verlegen. Schade für Neukölln – die Berliner Sonne macht auch künftig weiter in Ökologie!

Übrigens: Im aktuellen Neuköllner Stachel erfahren Sie mehr von der Solon AG und der Photovoltaik...

Felix Reyhl/Jürgen Biele

Öko-Fahrradtour

Samstag, 9. September, 14 Uhr Neukölln per Rad: vorbei an Problemen und Hoffnungen. Mit Felicitas Kubala, Direktkandidatin im Wahlkreis 3 und umweltpolitische Sprecherin der Fraktion im Abgeordnetenhaus.

Treffpunkt: 14 Uhr am S-Bahnhof Neukölln

Kneipentour durch Nord-Neukölln

Donnerstag, 7. September ab 21 Uhr Der Norden von Neukölln ist im Wandel: im letzten Jahr sind hier mit Hilfe von Zwischennutzungen viele Kunst- und Kulturprojekte entstanden. Aber auch neue Kneipen und Cafés haben eröffnet und den Kiez belebt. Wir laden Sie ein mit uns die Kneipen von Nordneukölln zu erkunden. Treffpunkt ist dafür in einer Neuköllner Institution: in der Ankerklause an der Kottbusser Brücke.

Rege Beteiligung beim Spaziergang durch den Schillerkiez

  • Bilder vom Spaziergang durch den Neuköllner Schiller-Kiez

Kurz vor 16 Uhr radle ich die Hermannstraße entlang zum Treffpunkt Kindl-Boulevard. Trotz Regenschauern sind etwa 25 Menschen unserer Einladung gefolgt, im Rahmen unser Veranstaltungsreihe "Neuköllns schöne Seiten" geführt von Micha Wendt den Schillerkiez zu entdecken. Statt der Einkaufspassage stand hier mit dem Mercedes-Palast einst das größte Kino Europas. Auch die übrige Hermannstraße: Worte wie Vergnügungsmeile fallen, von Biergärten ist die Rede. Ich schaue mich um und kann es mir beim besten Willen nicht vorstellen. Wir laufen über den Hermannshof, die Selchower Straße entlang in den Schillerkiez hinein. 20.000 Menschen leben hier, 20% davon sind jünger als 18 Jahre. Hier gibt es sie: Neuköllns schöne Seiten, Orte von Bürgerengagement und Begegnung, Projekte und Kultur. Vorbei an Einrichtungen wie RuT e.V. besuchen wir das Schillerpalais, das extra für uns geöffnet hat. Wir sehen das Büro des Quartiersmanagements und die 20er-Jahre-Architektur von Bruno Taut, die so augenfällig im Gegensatz zu den Jahrhundertwendebauten der Schillerpromenade stehen, weiter geht es Richtung Flughafen. Uns erwischt eine Mischung aus Regen und Windböe: die Freiluftschneise, einer der Gründe weshalb wir gegen eine großflächige Bebauung des Flughafens Tempelhof sind. Bei gutem Wetter wären wir wohl noch zum Kinderclubhaus und dem interterkulturellen Kinder- und Elternzentrum spaziert, so geht es zurück zum Aufwärmen und zum gemütlichen Aufklang im Café Selig am Herrfurthplatz. Die Genezareth-Kirche am Herrfurthplatz wurde musste übrigens schon mehrfach unter dem Flughafen leiden: zweimal wurde ihr Turm gestutzt - von über 60 auf zuletzt knapp über 20 Meter.

(Jochen Biedermann)

Spaziergang durch den Reuterkiez

Sonntag, 27. August, 16 Uhr Unser ca. dreistündiger Rundgang führt Sie durch den Reuterkiez und Umgebung, zum Entdecken von Geschichte, Geschichten, sozialen Projekten und vielem mehr. Mit Gabi Vonnekold, Direktkandidatin im Wahlkreis 1. Den Spaziergang wollen mit einem gemeinsamen Kneipenbesuch abschliessen. Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme!

Treffpunkt: Hermannplatz an der Statue („Das tanzende Paar“)

Picknick im Schulenburgpark

Sonntag, 20. August ab 14 Uhr: Wir laden zum Picknick in den Schulenburgpark ein. Wir wollen entspannt zusammensitzen, Pläne schmieden, Fragen beantworten, diskutieren, Kraft für die heiße Wahlkampfphase tanken. Und nebenbei etwas über die Geschichte des Schulenburgparks erfahren. Sie kennen den Park nicht? Hier gibt es einen Link zum Stadtplan (in neuem Fenster). Kommen Sie vorbei, wir freuen uns auf Sie!

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