Klimanotstand! Neukölln handelt angesichts der Klimakrise

Neukölln muss mehr tun für den Klimaschutz! Deshalb fordert die Grüne Fraktion in einem gemeinsamen Antrag mit SPD und DIE LINKE (1524/XX), dass die BVV Neukölln den Klimanotstand für den Bezirk Neukölln feststellt. Der Antrag entstand auf Initiative der AG Klima der Grünen Neukölln.

Mit der Feststellung des Notstands soll das Bezirksamt anerkennen, dass der vom Menschen verursachte Klimawandel die Lebensgrundlagen unseres Planeten gefährdet und dass die Eindämmung der Klimakrise höchste Priorität auch für den Bezirk Neukölln hat. „Der Kampf für den globalen Klimaschutz beginnt für uns in Neukölln“, begründet Grünen-Fraktionsvorsitzender Bernd Szczepanski. „Die Grüne Fraktion hat bereits vieles bewirkt für ein klimafreundliches Neukölln, insbesondere durch eine nachhaltige Fuß- und Radverkehrspolitik. Mit diesem Vorstoß intensivieren wir unsere Anstrengungen auf dem Weg zu einer ressourcenverträglichen und klimaneutralen Stadt.“

Zukünftig soll das Bezirksamt bei allen Beschlüssen berücksichtigen, mit welchen Klimabelastungen sie verbunden sind. Außerdem bitten die Fraktionen das Bezirksamt um verstärkte Klimaschutzmaßnahmen: So soll zum Beispiel das Berliner Energie- und Klimaschutzprogramm durch ein entsprechendes Neuköllner Programm ergänzt werden, ein Klimaschutzbeirat aus Politik, Verwaltung und Zivilgesellschaft gegründet werden und öffentliche Gebäude und Anlagen zur Erzeugung regenerativer Energie genutzt werden.

 

Mit dem Antrag zur Radschnellverbindung „Y-Trasse“ (1534/XX) verfolgt die Grüne Fraktion ein weiteres Klimaschutzvorhaben.