Einladung zur Bezirksgruppe: Illegale Vermietung von unbewohnbarem Wohnraum - was tun?

Wir laden herzlich ein zum nächsten Treffen unserer Bezirksgruppe am Dienstag, den 16. Juni 2015 ab 19 Uhr in unserer Geschäftsstelle. Dieses Mal wollen wir mit unserer Abgeordneten Susanna Kahlefeld über Illegale Vermietungen von unbewohnbarem Wohnraum: Wie funktioniert das und was kann getan werden? diskutieren.

Es handelt sich um ein "Geschäftsmodell", um eine kriminelle "Zwischennutzung", die sich über Jahre hinziehen kann. Häuser dieser Art gibt es einige in Neukölln, aber auch in Tempelhof und anderswo. Die Menschen bekommen keine Mietverträge oder die Verträge sind Makulatur. Betten werden einzeln zu horrenden Preisen vermietet und vieles mehr an unmutbaren wie illegalen Zuständen in Berliner Mietshäusern. Ein Problem insbesondere für Menschen auf der Flucht oder mit unsicherem Aufenthaltsstatus, aber auch für viele andere Wohnungssuchende: Aufgrund ihrer Rechtelosigkeit können die Bewohner*innen jederzeit geräumt werden, wenn der Investor das Haus sanieren will zum Beispiel.

 

Die vorläufige Tagesordnung:

  • Begrüßung, Formalia
  • Berichte aus BVV, AGH, AGs
  • Illegale Vermietungen
  • Verschiedenes

Weiterführende Infos zum Thema:

Problemhäuser" - was weiß, was tut der Senat? (Schriftliche Anfrage und Kommentar)


Zeit: 16. Juni 2015, 19 Uhr

Ort:
Grüne Geschäftsstelle, Berthelsdorfer Str. 9, 12043 Berlin

Die Geschäftsstelle verfügt über eine Rampe und die Toilette ist für Rollstuhlfahrer*innen geeignet.

Wie gewohnt ist auch dieses Treffen unserer Bezirksgruppe öffentlich - wir freuen uns auf alle, die mit uns diskutieren wollen.

Wir behalten uns jedoch vor, von unserem Hausrecht Gebrauch zu machen und Personen, die rechtsextremen Parteien oder Organisationen angehören, der rechtsextremen Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische, nationalistische, antisemitische oder sonstige menschenverachtende Äußerungen in Erscheinung getreten sind, den Zutritt zur Veranstaltung zu verwehren oder von dieser auszuschließen.