Anschlag auf Jusos in Treptow-Köpenick

Zum wiederholten Male verübten offenbar Rechtsextreme einen Anschlag auf die AnsprechBar der Jusos in Treptow-Köpenick. Der Vorfall in unserem Nachbarbezirk ereignete sich damit wenige Wochen vor dem 1.-Mai-Aufmarsch der NPD in Schöneweide. Bündnis 90/Die Grünen Neukölln verurteilen den Anschlag aufs Schärfste und dokumentieren im Folgenden die Pressemeldung des Bündnisses "1. Mai Nazifrei" dazu:

In der Nacht vom 14. auf den 15. April 2013 wurde in der Siemensstraße 15 in Treptow-Köpenick die AnsprechBar zum wiederholten Male von Unbekannten mit Farbe beschmiert. Die AnsprechBar ist eine Anlaufstelle der Jusos Treptow-Köpenick, in welcher z.B. kostenlose Nachhilfe oder Sozialberatungen angeboten werden.

"Bereits in den vergangen Monaten war die AnsprechBar Ziel von Angriffen solcher und schlimmerer Art, im Januar wurde diese zum Beispiel mit Steinen angegriffen" sagte Jan Landers, Sprecher des Bündnisses "1. Mai Nazifrei".

Lars Düsterhöft, Vorsitzender der Jusos Treptow-Köpenick, erklärte dazu: "Es scheint, als wollten rechtsextreme Kreise in Oberschöneweide Präsenz demonstrieren. Als demokratische Jugendorganisation verurteilen wir diesen erneuten Angriff auf die Zivilgesellschaft."

Der Vorfall hat laut Landers wohl eher symbolischen Charakter und zeigt, dass die Konfrontationsbereitschaft der Rechten in Treptow-Köpenick weiterhin auf einem hohen Niveau ist." Für uns als Bündnis "1. Mai Nazifrei" zeigt dieser Vorfall wieder einmal deutlich, dass Engagement gegen Rechts mehr als notwendig ist. Schöneweide ist der Bezirk, welcher von den Neonazis als ihre "Homezone" bezeichnet wird. Dies werden wir nicht hinnehmen und rufen deswegen auch weiterhin dazu, auf den geplanten Aufmarsch der NPD zu blockieren." so Bündnissprecher Jan Landers.

Weitere Informationen erhalten Sie auf www.1mai-nazifrei.tk